Stendal ( ri / smo ). Das Beste zum Schluss : Projektwochen haben kurz vor dem Beginn der Sommerferien in der Stendaler Helen-Keller-F örderschule das Bild bestimmt. Mit den Arbeitsgruppen, die sich in diesem Jahr zum ersten Mal am 2. Juni zusammengefunden haben und deren Arbeitsergebnisse gestern bei einem Fest zum Abschluss vorgestellt worden sind, sollen die Schüler mehr Selbständigkeit und Ausdauer trainieren, nicht zuletzt, damit sie nach ihrer Schulausbildung in den Werkstätten für Behinderte arbeiten können. Themen waren in diesem Jahr Gartenkeramik ebenso wie Gartenarbeit, Holzarbeit, Wäschepfege und ein Schülercafé. Eine Gruppe hat sich unter dem Titel " Retten, löschen, bergen – die Arbeit der Feuerwehr " damit beschäftigt, was die Arbeit der Feuerwehr bedeutet und was sie selbst in einem Brandfall zu tun haben. In der Oberstufe haben sich die Schüler unter der Überschrift " Tierisch, tierisch " mit den Ansprüchen von Heim- und Nutztieren beschäftigt und gelernt, worauf Tierhalter zu achten haben. Zu diesem Programm gehörten nicht zuletzt Ausf üge zum Stendaler Tierheim und auf das Hofgut der Lebenshilfe in Uchtspringe.

Doch auch ein paar Tränen gab es : Förderschullehrer Hans-Joachim Lengert ( 57 ), der seit 1991 an der Schule unterrichtet hat, geht in den Vorruhestand. " Er war der Mann für alle Fälle ", erzählen die Kollegen, hat sich um Beete und den Teich gekümmert und bei wichtigen Veranstaltungen seine Tauben f iegen lassen.