Stendal ( ro ). Im vierten Quartal dieses Jahres, so hofft Hochbauamtsleiter Günter Güldenpfennig, könnte die lange herbeigesehnte Sanierung der Grundschule Nord in Angriff genommen werden. Das stellte er am Montagabend im Hauptausschuss des Stadtrats in Aussicht. In Abstimmung mit der Schule soll entweder mit der Aula oder der Turnhalle begonnen werden, die aus förderrechtlichen Gründen aus dem Gesamtprojekt herausgelöst wurden.

Der Hauptausschuss befürwortete einstimmig die von der Verwaltung vorgeschlagene Verwendung der Mittel aus der Schulinfrastrukturpauschale und der kommunalen Investionspauschale des Landes, die am 25. Mai noch vom Stadtrat beschlossen werden muss. Demnach soll das Geld für drei Bauvorhaben verwendet werden: reichlich eine Million Euro für die Grundschule Nord und jeweils 80 000 Euro für die Sanierung des Heizungssystems der Kita Märchenland sowie für Arbeiten zur Wärmedämmung in der Kita Nordspatzen. Kämmerin Beate Pietrzak rechnet noch mit der Bewilligung von 11 000 Euro, die für energetische Baumaßnahmen in der Städtischen Volkshochschule verwendet werden sollen.

Bei der Grundschule Nord kalkuliert die Stadt Kosten von 380 000 Euro für die Turnhalle und 330 000 Euro für die Aula ein. Für das eigentliche Schulgebäude soll bis September ein neuer Fördermittelantrag gestellt werden. Bis zu einer Entscheidung soll der Rest aus der Investionspauschale in Höhe von 340 000 Euro für eventuell von der Stadt zu finanzierende Baumaßnahmen zur Verfügung stehen.