Köckte ( aho ). Innerhalb weniger Tage waren in Köckte, dem Bölsdorfer Ortsteil, die Bauarbeiten an der Zufahrt aus Richtung Bucher Kreuzung kommend wieder abgeschlossen.

" Für den Begegnungsverkehr ist die Straße viel zu schmal ", hatte Bürgermeister Dieter Melzer vor Baubeginn gesagt. Kommen sich zwei Fahrzeuge entgegen, weiche immer eines aus und zerfahre damit die Seitenbereiche. " Die sind schon ganz kaputt. Und tun wir nichts, dann werden die Pfastersteine im Randbereich der Straße locker und kippen ab ", erklärte er.

Nun gehören diese Sorgen der Vergangenheit an. Die Ortszufahrt, die zu einem kleinen Teil dem Landkreis und zu einem Großteil der Gemeinde gehört, wurde repariert. In diesem Zusammenhang wurden zwei Ausweichbuchten gebaut und Einläufe für das Regenwasser installiert. " Vor allem im Kreuzungsbereich steht immer das Wasser ", hatte Melzer vor Baubeginn berichtet.

Der gesamte Bereich der Kreuzung wurde neu gepf astert. " Wenn es möglich ist, wollen wir den Charakter der Straße erhalten ", begründete Melzer den Einsatz des Pf asters.

Die Randbereiche entlang der Straße wurden mit Kunststoffpollern versehen. " Die aus Holz haben sich nicht bewährt. Sie sind im Bereich der Erde völlig verrottet ", sagte der Bürgermeister.

Etwa 58 000 Euro investierten die Bölsdorfer in dieses Vorhaben. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde für dieses Projekt Geld in den Haushalt eingestellt.

Nachdem im vergangenen Jahr nach dem starken Sturm im Januar eine Vielzahl von Linden in Köckte gefällt worden war, hat der Bürgermeister jetzt weitere Pläne in dieser Richtung. " Wir wollen versuchen, auch die anderen Linden in dieser Straße zu fällen ", sagte er. Denn auch sie hätten ein Alter erreicht, das in so dicht besiedelter Lage Gefahren mit sich bringe. Gleichzeitig spricht das Gemeindeoberhaupt aber auch von Aufforstung. Eines sei klar : Die Lindenstraße in Köckte soll auch weiterhin eine Lindenstraße bleiben.

Deshalb ist die Idee der Gemeinde, junge Bäume im Rahmen einer Aufforstungsmaßnahme entlang einer Autobahn für den Ortsteil Köckte zu bekommen. " Wir selbst können es uns nicht leisten, so viele Jungpfanzen aus der Gemeindekasse zu bezahlen ", sagte Melzer. Deshalb käme eine solche Ausgleichsmaßnahme, wie sie im Zuge des Baus neuer Straßen stets gefordert wird, für den kleinen Ort gelegen.