Stendal ( nk ). Anfang vorigen Jahres war die Mauer schon einmal eingerüstet, jetzt wird sie erneut von Bauarbeitern unter die Lupe genommen. Da, wo der Westflügel des Domstifts errichtet werden soll, ragt noch ein Rest Backsteinmauer hervor, der an das Gebäude der Superintendentur grenzt. Der wird nun für die Sanierung des Domstifts und den Neubau des Westflügels vorbereitet. Nachdem vor einem Jahr Efeu und anderer Bewuchs entfernt wurde, wird jetzt das Mauerwerk saniert.

Maurer Sven Köppe steigt der abgebrochenen Teilwand seit voriger Woche immer mal wieder auf die Krone, um schadhafte Steine auszuwechseln sowie kleine Bäume und Wurzeln zu entfernen. Die Fugen werden denkmalgerecht mit einem speziellen Mörtel verdichtet. Das zugemauerte Fenster in der Mauer soll möglicherweise wieder freigelegt werden. Der Bauherr, also die Evangelische Stadtgemeinde, habe sich aber noch nicht festgelegt. Im letzten Entwurf des Architekten, der auf dessen Homepage gezeigt wird, sieht es jedoch ganz danach aus.

Weiter geht derweil auch die Beseitigung des Hausschwamms im Dachstuhl des Doms. In acht Wochen soll dieser Bauabschnitt, es ist der vierte, beendet sein, war von Kirchenkreissprecherin Dorit Lau-Stöber zu erfahren.