Mit einer Nummer auf Brust und Rücken und dem Nieselregen zum Trotz ging es gestern Vormittag für 42 Viertklässler der Tangerhütter Grundschule auf große Fahrt durch die Innenstadt. Für die Radfahrprüfung als Höhepunkt der schulischen Verkehrserziehung war die Polizei mit Unterstützung vor Ort.

Tangerhütte. Fred Mücke, Sachbearbeiter für Verkehrsprävention beim Polizeirevier Stendal, riet den 42 Startern gestern Vormittag, nicht zu aufgeregt zu sein, aber auch nicht alles " mit links " machen zu wollen. Mit Helmen und polizeilich auf ihre Sicherheit überprüften Fahrrädern starteten die Viertklässler, achteten auf den obligatorischen Schulterblick und das richtige Einordnen beim Abbiegen.

Neben Fred Mücke waren auch die Kontaktbeamten des Stendaler Polizeirevieres, Detlef Köppen und Peter Brasche, mit dabei und nahmen Beleuchtung, Bremsen und Bereifung der Räder in Augenschein. Für die meisten Räder gab es nach der Überprüfung eine Prüfplakette. Für den richtigen Sitz der Schutzhelme war Praktikant Robin Lehmkau ( 14 ) verantwortlich, der ein einwöchiges Schulpraktikum im Polizeirevier absolviert. Unfälle, Verkehrsdienst und die Radfahrprüfung in Tangerhütte gehörten zum Spektrum seiner Woche bei der Polizei.

Erfolgreich absolvierten 39 Kinder die Strecke im öffentlichen Verkehrsraum und hatten dabei auch auf Autos und Fußgänger zu achten. Im Vorfeld stellten alle bei einer theoretischen Prüfung ihr Wissen rund um den Straßenverkehr unter Beweis. An den wichtigen Punkten entlang der Strecke standen Eltern und Großeltern, aber auch drei Schüler des Tangermünder Gymnasiums, die im Rahmen des " Girls day " an der Grundschule waren : Die Siebtklässler Laura Lehmberg, Rick Görtz und Anne Reisener übernahmen einen Teil der Bewertung. Beate Krüger, verantwortliche Lehrerin für die Verkehrserziehung an der Grundschule, war mit der praktischen Prüfung gestern zufrieden. Als Abschluss der Radfahrprüfung radelten alle am Lehrpfad entlang gemeinsam nach Briest.