Stendal. " Neue Erkenntnisse " über die Vergabe der Bundesfördermittel aus dem Konjunkturpaket II hatte Landrat Jörg Hellmuth auch während der Sitzung des Kreistags Ende vergangener Woche noch nicht. Trotzdem empfahl er den Kreistagsmitgliedern, die von der Verwaltung vorgeschlagenen zusätzlichen Baumaßnahmen in sechs Schulen zu beschließen, " um ein Zeichen zu setzen ".

Der Kreistag tat das einstimmig und bestärkte den Landrat somit in seiner optimistischen Prognose : " Ich erwarte keinerlei Probleme und gehe davon aus, dass wir Mitte Mai mit dem Geld rechnen und spätestens in den Sommer ferien so richtig loslegen können. "

Demnach können das Osterburger Gymnasium nun auf den Einbau neuer Fenster und die Brunsbergschule in Tangermünde auf die Wärmedämmung des Daches, Sanierungsmaßnahmen auf dem Schulhof und an den erdberührten Außenflächen beheizter Schulräume hoffen. Auch hier soll es neue Fenster geben – in der Aula, im Treppenhaus und in der Sporthalle. Neue Fenster sind ebenso für die Tangerhütter Wilhelm-Wundt-Schule und die Stendaler Komarowschule in Aussicht gestellt.

In der Goldbecker Sekundarschule soll ein zusätzlicher Raum geschaffen werden.

Richtig zur Sache gehen wird es – geht die Rechnung des Landkreises auf – im neuen Domizil der Osterburger Lernbehindertenschule ( ehemalige Außenstelle der Berufsbildenden Schulen Stendal ) gehen. In dieses Haus soll rund eine Million der avisierten 2, 4 Millionen Euro fließen. Dafür bekäme die Lernbehindertenschule eine erneuerte Elektroanlage, eine sanierte Heizung, ein frisch gemalertes Schulhaus, wärmegedämmte Zimmerdecken im Obergeschoss und einen verschönerten Schulhof.