Stendal ( ro ). Stadtrat und Verwaltung wollen nun das Thema Hansestadt doch ernsthaft angehen. Die große Vergangenheit der Stadt im Hansebund soll sich nicht nur als schmückender Beiname, sondern künftig als offizielle Namensänderung im Stadtnamen widerspiegeln. " Hansestadt Stendal " würde dann auf allen Ortsschildern, auf den offiziellen Briefköpfen der Stadt und in den Ausweisen ihrer Bürger stehen.

Oberbürgermeister Klaus Schmotz wird eine entsprechende Beschlussvorlage in eine der nächsten Stadtratssitzungen einbringen, kündigte er am Montag im Hauptausschuss an. Nach Berechnungen der Stadtverwaltung wird die Namensänderung die Stadt höchstens 22 000 Euro kosten. Die Kosten würden sich laut OB noch verringern, wenn die damit zusammenhängende Bürgeranhörung mit einem Wahltermin, also 7. Juni oder 27. September, zusammengelegt wird. Für die Bürger sollen definitiv keine Kosten entstehen. Neue Ausweise sind erst notwendig, wenn die alten abgelaufen sind.