
Bernd Tangelmann leitet für weitere vier Jahre den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Tangermünde. Er wurde am Freitagabend einstimmig von allen 40 anwesenden Mitgliedern im Amt bestätigt.
Tangermünde l Seit elf Jahren gibt es in Tangermünde den Verein zur Förderung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Tangermünde. 55 Mitglieder zählt er derzeit. Zehn davon sind Frauen, eine von ihnen ist aktives Mitglieder der Feuerwehr, zwei sind in der Ehrenabteilung der Wehr, sieben nicht mehr in der Wehr aktiv. Von den 45 männlichen Vereinsmitgliedern sind 16 aktive Kameraden, 21 in der Ehrenabteilung und acht kein Wehrmitglied mehr.
1500 Sportler versorgt und für die Nudelparty gekocht
Ziel des Fördervereins ist es, die Arbeit der Feuerwehr durch ehrenamtliche Tätigkeiten finanziell und auch inhaltlich zu unterstützen. Mit einem Blick zurück auf die vergangenen elf Jahre berichtete Vorsitzender Bernd Tangelmann unter anderem davon, dass der Förderverein nicht nur mit Vereinen anderer Wehren zusammenarbeitet, sondern auch mit anderen Vereinen und Institutionen der Stadt ein reges Miteinander aufgebaut wurde. Dazu gehören unter anderem Kindereinrichtungen, Schulen, Karnevalsverein, DLRG-Ortsgruppe, Elbdeichmarathonverein, Leichtathletikverein, Ruder- und Fußballverein.
So haben die Vereinsmitglieder in der Vergangenheit das Weihnachtsbaumverbrennen begleitet, beim Elbdeichmarathon bis zu 1500 Sportler versorgt, für die Nudelparty am Vorabend des Laufes gekocht, den Tag der offenen Tür der Tangermünder Feuerwehr begleitet, auch Kirchengemeinde und Fußballverein sowie Kreisfeuerwehrverband und Kreisjugendfeuerwehr unterstützt.
Mit den finanziellen Mitteln, die der Verein so erwirtschaftet hat, "haben wir als Förderverein entsprechend unserer Satzungsaufgaben die Feuerwehr bei bestimmten Veranstaltungen finanziell unterstützt und unter anderem Bekleidung für die einzelnen Abteilungen der Wehr angeschafft", erklärte Tangelmann in seinem Bericht.
So gab es Poloshirts für die Betreuer der Kinderfeuerwehr, einen Rettungsrucksack für die Jugendfeuerwehr, Wollmützen für die aktiven Kameraden der Wehr und finanzielle Unterstützung für die Jahresfeier der Ehrenabteilung.
Um bei all den Veranstaltungen immer mithelfen zu können, leisteten die Vereinsmitglieder mehr als 3700 Stunden. "85 Prozent aller Mitglieder haben mitgeholfen, das Vereinsleben voranzubringen", sagte der Vorsitzende.
Der Verein finanziert sich über die Mitgliedsbeiträge, erhält aber Spenden, Zuwendungen, Geld durch den Verleih des Kleintransporters und anderer Gerätschaften des Vereins sowie Einnahmen aus den verschiedenen Veranstaltungen. Tangelmann nutzte die Jahreshauptversammlung, Stendaler und Tangermünder Unternehmern für deren Unterstützung zu danken. "Ohne sie wäre es uns nicht möglich gewesen, die vielen Aufgaben umzusetzen", sagte er.
Der Vorsitzende nutzte das Miteinander auch, um noch einmal an die schwierigen vergangenen Jahre zu erinnern, die Zeit, als Mitglieder den Rücktritt des Vorstandes forderten, sich die Mehrheit jedoch dagegen entschied, der Verein das Gerätehaus nicht mehr nutzen durfte, kein Fahrzeug mehr hatte, um die kleine Feldküche zu bewegen, keine Veranstaltungen für und mit der Feuerwehr gestalten werden durften und die Zusammenarbeit mit dem Verein vielfach untersagt wurde. "Aber wir haben uns nicht unterkriegen lassen", betonte Tangelmann.
Verein und Feuerwehr jetzt wieder eine Einheit
Seit gut einem Jahr erlebt die Zusammenarbeit mit der Tangermünder Feuerwehr einen Neustart. "An dieser Stelle möchte ich mich bei Marko Mälitz und Sebastian Kempe bedanken", sagte der Vereinschef. "Sie waren es, die mit dazu beigetragen haben, dass Förderverein und Feuerwehr wieder als eine Einheit bezeichnet werden können." Die Mitgliederzahl wuchs um zehn.
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Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !
Vergesst die inzwischen verschwundenen Museen nicht! Da gehen große Kostbarkeiten verloren - wie im Fall des in Sachsen-Anhalt einmaligen und großen Natur- und Völkerkunde-Museums "Julius Riemer" in Wittenberg. Das hat inzwischen geschlossen und es steht in den Sternen, ob es je wieder in annähernd der Größenordnung zu sehen sein wird wie bisher. Siehe auch www.riemer-museum.de - die Webseite der Bürgerinitiative, die versucht, das Museum zu retten. Dort gibt es auch eine Fotogalerie (im Aufbau) über die breit gefächerte Sammlung kostbarer und kostbarster Zeugen der Entwicklung des Lebens und vor allem der Menschheitskultur.