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Zu Fuß oder mit dem Fahrrad lässt sich die Landschaft der Altmark am besten erleben. Besonders schön ist es entlang der Elbe -- zum Beispiel zwischen Tangermünde und Arneburg.
Tangermünde l Für viele hat gerade die schönste Zeit des Jahres begonnen. Sommer und jede Menge Freiheit locken die Urlauber in die verschiedensten Winkel der Welt. Strandurlaub für Sonnenanbeter, Großstadtgetümmel für Unruhige oder Wanderurlaub für Sportliche. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, egal ob im In- oder Ausland.
Doch dann steigen die Benzinpreise ins Unermessliche, der Flug wird gestrichen, weil gerade zur Ferienzeit die Fluglotsen in Griechenland oder Italien unbedingt streiken müssen oder der Flughafen ist noch nicht fertig gebaut und der optimistisch im voraus gebuchte Flug wird an einen fernen Ersatzflughafen verlegt.
Jetzt hat man genau zwei Möglichkeiten: sich frustriert in die eigenen vier Wände zu verkriechen oder spontan vor der eigenen Haustüre zu urlauben. Am Besten lässt sich die Region per Rad erkunden, das ist nicht nur preisgünstig, sondern auch sportlich und gibt einem die Möglichkeit, sich den angestauten Frust der zurückliegenden Arbeitswochen oder Urlaubspatzer einmal ordentlich von der Seele zu strampeln.
Wo der Tanger in die Elbe mündet
Tangermünde liegt am linken Ufer der Elbe, direkt an der Stelle, wo der kleine Fluss Tanger in die Elbe mündet. Daher hat die Stadt auch ihren Namen. Nahezu die gesamte Altstadt ist von einer Stadtmauer umgeben, die nicht nur der Abwehr von Angreifern diente, sondern die Stadt und ihre Bewohner auch vor Hochwasser schützen sollte. In diesem Sinne erfüllt die Stadtmauer auch heute noch ihren Zweck.
Die Stadt Tangermünde ist weit über ihre Stadtgrenzen hinaus durch ihre bezaubernde Altstadt mit vielen Fachwerk- und Backsteinbauten bekannt. Das beeindruckende Rathaus bildet dabei nur eine der vielen Hauptattraktionen der kleinen Elbestadt. Im 15. Jahrhundert gebaut, erinnert es noch heute an die einstige Pracht und den Reichtum der Stadt. Im Erdgeschoss und im Keller des Rathauses befindet sich das Heimatmuseum, das die wechselvolle Geschichte der Stadt erzählt.
Freunde der Stadthistorie kommen aber nicht nur im Rathaus auf ihre Kosten, sondern auch im Burgmuseum. Das Haus Schlossfreiheit Nummer fünf, ganz in Hafennähe, ist das älteste Haus der Stadt und dokumentiert die eindrucksvolle Geschichte der Burg. Und so reiht sich eine Sehenswürdigkeit an die andere.
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Zitat aus Artikel: "Auch die eigene Offenheit kann laut Studie zu mehr Akzeptanz führen: Geoutete Menschen berichteten demnach von weniger Diskriminierung als jene, die nicht offen mit ihrer Neigung umgingen. (dpa)" Das ist auch meine Erfahrung. Nachdem ich bis zum 55. Lebensjahr gebraucht habe, selbst zu meiner Transsexualität zu stehen und meine Angst zu überwinden, lebe ich völlig offen damit. Meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Meine Umwelt und selbst meine Familie akzeptieren mich so. Einer der Gründe, warum ich offen dazu stehe und sogar wesentliche Teile meiner Transition im Internet veröffentlicht habe ist, den Menschen zu zeigen, dass wir auch nur normale Menschen sind und keine Exoten. Nur der offene Umgang mit Homo- und Transsexualität kann für allgemeine Akzeptanz und Toleranz sorgen. Leider werden da aber von gesellschaftlicher und staatlicher Seite noch zu viele Hürden für uns aufgebaut, die auch diskriminierend sind. So zum Beispiel, dass keine gleichgeschlechtliche Ehe möglich ist oder man als Transsexueller erst als "psychisch gestört" (F64.0 – Geschlechtsidentitätsstörung) gelten muss, in einem so genannten Alltagstest (für bis zu 18 Monate leben im gefühlten Geschlecht mit falschen Papieren, ohne mögliche körperliche Anpassungen) den Beweiß antreten soll und die Änderung des Vornamens und des Geschlechts nur über Gericht erlangen kann, was bis zu 3.000,- Euro kosten kann. Andrea Süßenguth
Glueckwunschzum Sieg Hanne.