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Edeka oder die Oldtimerfreunde? Die Entscheidung in Sachen Turnhalle am Nordwall ist noch nicht gefallen. Edeka zog gestern eine Information wieder zurück, derzufolge der Grundstückskauf der Erweiterung des benachbarten Supermarkts dienen sollte.
Stendal l Das Tauziehen um die von der Stadt stillgelegte Turnhalle am Nordwall geht weiter. Jetzt zeichnet sich ein kleiner Kräftevorteil der Oldtimerfreunde ab, die sich im April von einer Interessengruppe zum Verein Nordwall Classic Garage formiert haben. Wie berichtet, wollen sie die Halle für einen Euro kaufen und dort eine dauerhafte Ausstellung von Oldtimern samt Schrauberwerkstatt für Jugendliche etablieren. Konkurrent Edeka bietet der Stadt hingegen 100000 Euro an, um die 1884 als Reitbahn für die Husaren erbaute Halle abzureißen.
Oberbürgermeister Klaus Schmotz hatte Ende Juni beide Verkaufsvorlagen in einer Hauptausschusssitzung zurückgezogen. Nach wie vor ist er jedoch an einen Stadtratsbeschluss vom Dezember vergangenen Jahres gebunden, in dem steht, dass die Halle an den Meistbietenden zu verkaufen ist. Schmotz gestern zur Volksstimme: "Solange dieser Beschluss nicht geändert ist, kann ich nicht in eine andere Richtung aktiv werden." Er sei dabei, eine neue Stadtratsvorlage zu erarbeiten, ohne Einzelheiten nennen zu wollen.
Was Edeka mit dem Hallengrundstück vorhat, darüber wird seit Wochen spekuliert. Anfangs hatte der Handelsriese erklärt, die Fläche solle zur Umfeldaufwertung und zur Schaffung von Parkplätzen für den benachbarten Supermarkt genutzt werden. In einem Schreiben vom 24. Juli an den 1. Vorsitzenden des Vereins Nordwall Classic Garage, Michael Trösken, heißt es hingegen klipp und klar: "Um sich vor Ort gegen den Wettbewerb behaupten zu können und um den Markt zukunftssicher zu machen, ist eine Erweiterung zwingend erforderlich."
Diese Information zog Andeas Laubig, Sprecher von Edeka Minden-Hannover, gestern im Gespräch mit der Volksstimme überraschend zurück. "In das Schreiben an Herrn Trösken hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen", sagte er. "Es geht nicht um die Erweiterung der Verkaufsflächen, sondern um zusätzliche Parkplätze. Ich werde das in einem Schreiben an Herrn Trösken korrigieren." Allerdings hatte Edeka schon vor einigen Jahren gegenüber der Stadt Interesse bekundet, die Halle zu erwerben, um den Markt zu erweitern, wie OB Schmotz bestätigte. Die Stadt lehnte damals ab, weil die Halle noch in Betrieb war. Das ist inzwi- schen nicht mehr der Fall.
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Baustellenarbeiten und öffentlich vergebene Arbeiten ? Ausreden ohne Ende und immer wieder neue . Nein ! Kümmern muß man sich und vielleicht auch mal einigen beteiligten Firmen ganz deutlich sagen und zeigen , dass Ausreden NICHT finanziert werden können . Hier zeigt sich wieder ganz deutlcih : auch diese Baustellen könnten zwei Jahre dauern. Bestes noch nachvollziehbares Beispiel ist doch die Brücke über den Ring Olvenstedter Graseweg / Hindisburger Strasse. Dort ruhte der Bau immer wieder. Und das nach manchmal nur zwei Tage Arbeit in der Woche . Teilweise standen dort nur 3 - 4 Bauarbeiter " rum " . Dann wieder mal 3 4 Wochen absolute Stille. Aber in den Medien fast alle 14 Tage " Ausreden mit dem WARUM " es nicht geht. Jeder private Bauherr wäre bei solchen Bauarbeiten - Baufortschritten bereits Pleite bzw. hätte andere Firmen beauftragt. Aber öff. Dienst ? Wenn Du nicht mehr weiterweist - bilde einen Arbeitskreis !
Neubaustrecken haben mit den neuen Preisen nichts zu tun, die werden zu 90% vom Bund gefördert.