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Stendal l Er wird vielfältig und klangvoll sein - Stendals Protest gegen die für Sonnabend angemeldete NPD-Demons-tration in der Innenstadt. Um 15.30 Uhr, eine halbe Stunde vor der öffentlichen Stadtratssitzung auf dem Marktplatz, lädt die Evangelische Stadtgemeinde zum Friedensgebet in die St. Marien-Kirche ein.
Die kleine Andacht, zu der alle Einwohner eingeladen sind, wird von Regionalbischof Christoph Hackbeil, Stadtpfarrer Joachim Kähler und dem neuen Pfarrer der Baptistengemeinde, Jann-Hendrik Weber, gestaltet. Zum Ausklang um 15.50 Uhr werden alle Glocken der Stadtgemeinde-Kirchen läuten, kündigte Pfarrer Matthias Schröder an: "Uns ist dieses Symbol wichtig, damit klar zum Ausdruck kommt, dass wir keine Neonazis in unserer Stadt wollen."
Dieses Signal soll dann wenige Minuten später auf dem Marktplatz verstärkt werden. Die öffentliche Sondersitzung des Stadtrates unter dem Motto "Zeichen gegen Rechts" soll "für jeden erkennbar machen, dass wir uns von den Holocaust-Lügnern und Nazi-Verehrern distanzieren und deren Aufmärsche in unserer Stadt nicht dulden und unkommentiert hinnehmen wollen", heißt es im Aufruf des Stadtratsvorsitzenden Klaus-Dieter Mörs.
Alle Fraktionen konnten Redner für fünfminütige Beiträge benennen. Für die Landesregierung wird Innen-Staatssekretär Ulf Gundlach das Wort ergreifen. Für die SPD spricht deren stellvertretender Landtagsfraktionsvorsitzender Rüdiger Erben, für die FDP die Vize-Landesvorsitzende Lydia Hüskens. Osterburgs Bürgermeister Nico Schulz vertritt als Mitglied des CDU-Landesvorstandes die Christdemokraten, und die Fraktion Linke/Grüne hat ihren Vorsitzenden Mario Blasche benannt. Zum Auftakt wird Theater-Intendant Alexander Netschajew Texte von Hanns Dieter Hüsch und Erich Fried rezitieren.
In den Protest reiht sich trotz der Semesterferien auch die Fachhochschule ein. "Wir haben an unsere Studenten per Mail appelliert, sich den Aktionen anzuschließen", erklärte Sprecher Norbert Doktor.
Der NPD-Kreisverband Altmark und die "Freien Kräfte Altmark" erwarten für ihre von 13 bis 21 Uhr angemeldete Demonstration rund um die Stadt 300 Teilnehmer. Dass diese vom Bahnhof aus nicht weit kommen, ist das Ziel verschiedener Aktionen mit dem Motto "Naziaufmarch verhindern", die ab 10 Uhr beginnen und zu der auch Aktivisten der Antifa-Szene aus Magdeburg und Hamburg anreisen werden.
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Baustellenarbeiten und öffentlich vergebene Arbeiten ? Ausreden ohne Ende und immer wieder neue . Nein ! Kümmern muß man sich und vielleicht auch mal einigen beteiligten Firmen ganz deutlich sagen und zeigen , dass Ausreden NICHT finanziert werden können . Hier zeigt sich wieder ganz deutlcih : auch diese Baustellen könnten zwei Jahre dauern. Bestes noch nachvollziehbares Beispiel ist doch die Brücke über den Ring Olvenstedter Graseweg / Hindisburger Strasse. Dort ruhte der Bau immer wieder. Und das nach manchmal nur zwei Tage Arbeit in der Woche . Teilweise standen dort nur 3 - 4 Bauarbeiter " rum " . Dann wieder mal 3 4 Wochen absolute Stille. Aber in den Medien fast alle 14 Tage " Ausreden mit dem WARUM " es nicht geht. Jeder private Bauherr wäre bei solchen Bauarbeiten - Baufortschritten bereits Pleite bzw. hätte andere Firmen beauftragt. Aber öff. Dienst ? Wenn Du nicht mehr weiterweist - bilde einen Arbeitskreis !
Neubaustrecken haben mit den neuen Preisen nichts zu tun, die werden zu 90% vom Bund gefördert.