Die Gemeinde Am Großen Bruch hat das neue Jahr mit einem beschlossenen 2014er Haushaltsplan begonnen. Auf Grundlage dieses ausgeglichenen Etats mit einem Volumen von 2,2 Millionen Euro werden beispielsweise in Gunsleben die mit der Erweiterung des Abwasserkanals verbundenen Straßenarbeiten fortgesetzt und die Wege auf dem Wulferstedter Friedhof erneuert.

AmGroßenBruch l In der Gemeinde Am Großen Bruch wird 2014 dort angefangen, wo 2013 aufgehört worden ist - in Gunsleben. Sprich hier werden die im September vergangenen Jahres begonnenen Arbeiten in der Oberen Bergstraße und Unteren Bergstraße sowie in der Straße Zickzack fortgesetzt.

Gunsleber Straße Zickzack wird vollständig saniert

In Zusammenarbeit von Gemeinde Am Großen Bruch und dem Trink- und Abwasserverband Börde bekommen diese Straßen unter anderem einen Abwasserkanal. Zudem wird ein Regenwasserkanal verlegt und werden die Zickzack-Straße sowie ein Teil der Oberen Bergstraße einschließlich Nebenanlagen vollständig saniert.

Noch im vergangenen Jahr ist die Untere Bergstraße so gut wie fertig geworden. Der Abwasserkanal liegt hier in der Erde, sämtliche Grundstücke sind angeschlossen. Zudem ist bereits ein Abwasser-Verbindungskanal durch die Straße Papenberg gelegt und in der Straße Zickzack mit den Arbeiten begonnen worden. Im Juni soll voraussichtlich alles fertig sein.

Der TAV hat für seine Arbeiten, also für den Bau der Abwasserkanäle, 312000 Euro eingeplant. Während die Gemeinde insgesamt 600000 Euro für den Regenwasserkanal sowie für den Straßenbau und die Erneuerung der Nebenanlagen vorgesehen hat. Von denen etwa 75 Prozent das Land im Rahmen des Leader-Förderprogramms übernimmt. Den Rest zahlt die Gemeinde und zahlen die Grundstücksbesitzer mit Straßenausbaubeiträgen.

Im Jahr 2012 war in Gunsleben mit dem Bau der zentralen Abwasserentsorgung begonnen worden und zwar in der Hauptstraße. Zuvor hatte der TAV eine 2,8 Kilometer lange Abwasser-Überleitung nach Wackersleben gelegt und dort die Kläranlage um zwei Klärteiche sowie um eine Pumpstation erweitert.

Die Arbeit am zentralen Abwasserkanal in Gunsleben ist aber längst nicht das einzige Vorhaben, das die Gemeinde Am Großen Bruch in diesem Jahr erledigen will. Vielmehr sind in den vier Ortsteilen Hamersleben, Neuwegersleben, Gunsleben und Wulferstedt insgesamt Investitionen in Höhe von 831000 Euro geplant.

Grundlage dafür ist der bereits beschlossene Gemeinde-Haushaltsplan für 2014 mit einem Volumen von etwa 2,2 Millionen Euro. Ein Haushalt, der ausgeglichen und mit dem Bürgermeisterin Eva Stroka "ganz zufrieden" ist. "Bevor der Gemeinderat den Etat beschlossen hat, haben sich damit die Ausschüsse und haben sich dann nochmal alle Ratsmitglieder in einer Arbeitsberatung intensiv beschäftigt", wie Eva Stroka sagt: "Auch wenn wir einige Dinge, wie beispielsweise Dachsanierungen gemeindeeigener Wohnungen, zurückstellen mussten, werden wir etliche Vorhaben realisieren."

Hamersleber Wohnhaus bekommt Wärmedämmung

So wird also nicht nur in Gunsleben weitergearbeitet, sondern beispielsweise auch in Hamersleben am Wohnhaus Fabrikstraße 3. Dieses gemeindeeigene Gebäude soll nun nach einem neuen Dach im Vorjahr in diesem Jahr auch eine Wärmedämmung bekommen. "Nicht zuletzt, damit sich die Heizkosten für die Mieter verringern", wie die Bürgermeisterin sagt, die zudem noch von einigen Vorhaben spricht, die schon bald in Wulferstedt realisiert werden sollen.

So beispielsweise die Instandsetzung der Wege auf dem Wulferstedter Friedhof. "Danach werden die Leute unter anderem ohne Probleme zur Trauerhalle kommen", kündigt Eva Stroka an. Zudem werde in Wulferstedt im gemeindeeigenen Vier-Familien-Wohnhaus, Neuer Hof 228, eine Wohnung saniert und die Poststraße bis zur Feldstraße auf Vordermann gebracht.

Darüber hinaus sieht der Haushaltsplan der Gemeinde Am Großen Bruch vor, in diesem Jahr mit der energetischen Sanierung, also mit der Umstellung der Straßenbeleuchtungen auf LED-Technik zu beginnen. Und in diesem Plan sind 20000 Euro für den Internet-Breitbandausbau in Hamersleben und Gunsleben vorgesehen.

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