Das Thema Flut 2013 bleibt auch 2014 hochaktuell. Denn die Folgen sind noch lange nicht bewältigt. Wie ein roter Faden zog sich die Katastrophe so auch durch die Reden beim gemeinsamen Neujahrsempfang des CDU-Kreisverbandes Stendal und des CDU-Ortsverbandes Havelberg.

Havelberg l "In der nächsten Woche werde ich im Landkreis Stendal gemeinsam mit der Investitionsbank den 1000. Bewilligungsbescheid an ein Flutopfer überbringen", kündigte Thomas Webel an. Der Minister für Landesentwicklung und Verkehr in Sachsen-Anhalt und Vorsitzende des CDU-Landesverbandes war am Sonnabend der Festredner anlässlich des Neujahrsempfanges im Saal des Havelberger Rathauses. Als eine äußerst dringliche Aufgabe in Auswertung der Flut sieht er "die schnellstmögliche Sanierung der Deiche" an.

2020 auf der A14 durch die Altmark?

Mit großem Interesse lauschten alle Anwesenden den Ausführungen des Ministers zur A 14 und zur B 190n. "Die B 190n haben wir angemeldet, die Entscheidung über ihren Bau - auch in Richtung Osten, also über Havelberg - fällt der Bund im Jahr 2015", sagte er. "Denn wir brauchen im Raum Havelberg dringend eine weitere Brücke über die Elbe", so der Minister. Was die A 14 betreffe, wolle das Land die Pläne für den Abschnitt bei Colbitz nachbessern. "Wir werden die A14 durch die Altmark bauen", bekräftigte der CDU-Politiker. Und zeigte sich optimistisch: "Ich denke, dass wir auf dieser Autobahn im Jahr 2020 von Magdeburg aus in den Norden fahren können."

Was die Bundesgartenschau 2015 in der Havelregion betreffe, fügte er an, "werden wir alle Straßenanbindungen so gestalten, dass die Buga-Besucher vernünftig nach Havelberg reisen können".

Als ein weiteres Thema schnitt Thomas Webel das Wahljahr 2013 an, das erfolgreichste für die CDU in Sachsen-Anhalt seit der Wende. Denn dass die CDU-Kandidaten in allen Wahlkreisen im Land das Direktmandat für den Bundestag gewannen, das gab es noch nie. Er nutzte die Gelegenheit, dem ebenfalls anwesenden Ex-Landrat Jörg Hellmuth aus Wust noch einmal seine Glückwünsche zum Wahlsieg in der Altmark auszusprechen. Zum letzten Mal sei der Partei das hier 1990 gelungen.

Dank an alle Fluthelfer

Landrat Carsten Wulfänger, der ebenfalls das Wort ergriff, nutzte diese Gelegenheit unter anderem dazu, einigen unermüdlichen Fluthelfern - stellvertretend für alle diese fleißigen Menschen - auf dem Empfang seinen persönlichen Dank auszusprechen. Diesen empfingen Marion Gortat aus Kamern, Kathrin Gierke aus Kamern, Christiane Gorges aus Kamern, Ingo Harmuth aus Warnau, Jens Köpke aus Garz, Tobias Mahnitz aus Schönfeld, Frank Hessenmüller aus Sandau, Hartwig und Annedore Dammeyer aus Schönhausen sowie Horst Sadlow aus Rathenow, Michael Gambke aus Tangermünde und Klaus Heidrich aus Havelberg.

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