Eine Fülle guter Nachrichten ist den Grauröcken vom Eilsleber Schützenverein auf ihrer Hauptversammlung zu Ohren gekommen. Mithin war es ein vielversprechender Jahresbeginn.

Eilsleben l Diese Mitgliederversammlung hatte es in sich. Weniger thematisch als vielmehr personell, denn wie Vereinsvorsitzender Hartmut Zucker erfreut feststellte, "kann ich heute so viele Mitglieder begrüßen, wie schon lange nicht mehr". Kaum ein Platz im Schützenhaus war unbesetzt geblieben, was letztlich auch zu einer gewissen innerlichen Aufbruchstimmung für die anstehenden Aufgaben führte: "Der Schützenverein Eilsleben sieht positiv in die Zukunft."

Freilich stand die rege Beteiligung in unmittelbarem Zusammenhang mit dem, was der Vorstand im Rahmen der Jahresberichte verkünden konnte: Die aktuelle Mitgliederliste ist im Vorjahresvergleich um rund ein Viertel gewachsen, von 34 auf nun 46 Schützenbrüder und -schwestern. Die Gewinnung neuer Mitglieder hatte sich der Verein an selber Stelle vor Jahresfrist auch explizit und schwerpunktmäßig vorgenommen.

"Das unermüdliche Werben im Nachwuchsbereich durch die Bogenschützen, die öffentlichen Schießtage zum Schützenfest und die Teilnahme oder Repräsentation von Vereinsmitgliedern auf Veranstaltungen anderer Vereine haben sich also durchaus ausgezahlt", befindet Vereinssprecher Burkhard Smikowski, "genauso wie die vielen Erfolge unserer aktiven Schützen." Und da sich unter den Neuzugängen auch mehrere "sehr erfahrene und gutklassige Schützinnen und Schützen" befinden, bestehe bei den Eilslebern die Hoffnung auf einige zusätzliche sportliche Erfolge in der neuen Saison.

Die Berichte der Führungsriege fielen insgesamt zum allgemeinen Wohlgefallen aus, sodass die Entlastung des Vorstands als reine Formsache einstimmig erfolgte. Der Diskussion über die Entrichtung der Startgebühren bei Wettkämpfen fügte Vereinsmitglied Gerald Klahr eine weitere angenehme Überraschung an, indem er sich bereiterklärte, einen erheblichen Anteil der Kosten für die Nachwuchsschützen zu übernehmen. So sieht sich der Traditionsverein auch in diesem Punkt bestens gerüstet.

Nach bewährtem Brauch, war es zu guter Letzt an Schießsportleiter Ingo Abel, den offiziellen Teil der Versammlung mit einer Reihe von Auszeichnungen zu Ende zu führen. Gewinnern und Platzierten aus Wettkämpfen der zurückliegenden Saison überreichte er Urkunden, Abzeichen und Pokale: 13 aktive Schützen nahmen die Anerkennungen für nicht weniger als 25 Meistertitel, neun zweite und 14 dritte Plätze auf Kreis- und Landesebene entgegen. Den internen Wanderpokal "Erfolgreichster Schütze 2013" sicherte sich diesmal Lothar Julius vor Eberhard Reinsdorf und Burkhard Smikowski. Alle drei standen schon im vorigen Jahr auf dem Treppchen - mit dem Unterschied, dass damals Reinsdorf vor Julius gelandet war.

Hartmut Zucker stimmte frohen Mutes auf das Kommende ein: "Die Voraussetzungen für ein weiteres erfolgreiches Jahr des SV Eilsleben 1909 sind gegeben, nun liegt es an den Mitgliedern, das Beste daraus zu machen."

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