Die Sanierung der Sackstraße und die Sanierung des Hakeborner Weges sind die beiden größten Investitionen, die die Stadt Kroppenstedt in diesem Jahr in Angriff nimmt. Ein ausgeglichener Haushaltsplan ist bereits beschlossen. In den nächsten Tagen wird die Zustimmung der Kommunalaufsicht für diesen Etat erwartet.

Kroppenstedt l Die Stadt Kroppenstedt wird in diesem Jahr 1697600 Euro einnehmen und 1521800 Euro ausgeben. So jedenfalls steht es im Haushaltsplan, der noch Ende vergangenen Jahres beschlossen worden ist. Und da die Zahl auf der Seite der Einnahmen größer ist als die Zahl auf der Seite der Ausgaben, sowie keine Kredite geplant sind, wird ganz fest mit der Zu- stimmung der Kommunalaufsicht gerechnet. "Ich denke, dass Kroppenstedt für diesen Etat in den nächsten Tagen das grüne Licht vom Landkreis bekommt", sagt Kämmerin Jutta Oberhack.

Damit beginnt Kroppenstedt das Finanzjahr 2014 unter weitaus besseren Voraussetzungen als das vergangene. Denn vor Jahresfrist hatte der Kroppenstedter Stadtrat erst im August den Haushaltsplan für das laufenden Jahr beschlossen. Was zwar alles andere als gut war, aber dennoch keine ganz großen Probleme mit sich gebracht hatte. Denn die laufenden Kosten durften auch ohne beschlossenen und genehmigten Etat beglichen werden und größere Inves- titionen waren ohnehin nicht vorgesehen.

Das sieht in diesem Jahr etwas anders aus. Denn Kroppenstedt hat sich vorgenommen, zwei Straßen zu sanieren. Das ist zum einen die Sackstraße in der Nähe des Rathauses und ist zum anderen der Hakeborner Weg, dessen Lage die Straßenbezeichnung selbst erklärt.

Die Sanierung der Sackstraße wird etwa 180000 Euro kosten, die Sanierung des Hakeborner Weges etwa 168000 Euro. Während die Kosten für die Arbeiten am Hakeborner Weg die Stadt allein übernehmen wird, erwartet sie für die Instandsetzung der Sackstraße einen Zuschuss vom Land. Nach dem Stand der Dinge wird das Landesamt für Landwirtschaft und Flurordnung (Alf) aus einem Förderprogramm etwa 113600 Euro zusteuern, so dass Kroppenstedt für diese Investition nur knapp 67000 Euro aus dem Stadtsäckel nehmen muss, wie Jutta Oberhack in Aussicht stellt.

Aus dem in diesem Jahr zudem 20000 Euro für die "energetische Umrüstung" der Straßenbeleuchtung genommen werden. Es wird also in diesem Jahr damit begonnen, die bisherige Stadtbeleuchtung durch eine LED-Technik zu ersetzen. Was sich langfristig gesehen positiv auf die Energiekosten auswirken werde, wie die Kämmerin sagt.

Und was Jutta Oberhack zudem sagt ist, dass sich Kroppenstedt insgesamt in einer "finanziell ganz guten Lage" befindet. Denn nicht nur, dass der Haushaltsplan für dieses Jahr ausgeglichen ist, zudem hat Kroppenstedt keine Kredite mehr abzubezahlen.

Sicherlich habe sich auch die Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuer positiv auf die Stadtfinanzen ausgewirkt, sagt Jutta Oberhack. Wobei sich Kroppenstedt mit den neuen Hebesätzen für die Gewerbesteuer in Höhe von 350 (bisher 300), für die GrundsteuerB (Wohngrundstücke) in Höhe von 365 (bisher 325) und mit dem unveränderten Hebesatz für die Grundsteuer A (landwirtschaftlich genutze Flächen) in Höhe von 325 noch im Landesdurchschnitt befinden würde.

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