Hunderte Stunden Ausbildung und elf Einsätze unter anderem nach Bränden, Hochwasser und Sturm haben das vergangene Jahr bei der Wulferstedter Feuerwehr geprägt. Dieses Jahr wird ein besonderes, soll doch das 120-jährige Bestehen der Wehr begangen werden.

Wulferstedt l Ihren Fokus hat die Wulferstedter Feuerwehr im vergangenen Jahr besonders auf die Ausbildung gelegt. Etwa 850 Stunden haben die Kameraden dafür abgeleistet. Das dabei Gelernte und Geübte kam ihnen bei vier Brandeinsätzen sowie sieben Einsätzen, bei denen technische Hilfeleistung notwendig war, zugute. Zu den letztgenannten Einsätzen zählten auch jene, als sie bei Hochwasser und nach Sturm helfen mussten.

,,Es ist beruhigend, zu wissen, dass die Wulferstedter Wehr mit ihren 21 Kameraden eine solche Einsatzbereitschaft gewährleisten kann", erklärte dazu Verbandsgemeindewehrleiter Christian Marquardt nicht zuletzt, weil die meisten Alarmierungen am Tage erfolgten.

Doch nicht nur die Einsatzabteilung der Wulferstedter Feuerwehr ist recht aktiv, auch die Jugendarbeit wird groß geschrieben. Mittlerweile gehören zum Feuerwehrnachwuchs 20 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 17 Jahren. ,,Ich bin sehr stolz darüber, dass unsere Jugendabteilung solch gute Arbeit leistet, denn das sind die Feuerwehrmänner von morgen und wir alle brauchen sie", sagte Wehrleiter Mathias Dippe, als er zum vergangenen Jahr Bilanz zog.

"Es ist beruhigend, zu wissen, dass die Wehr eine hohe Einsatzbereitschaft gewährleisten kann."

Christian Marquardt

Für das neue Jahr 2014 haben sich die Wulferstedter Kameraden viel vorgenommen. So sollen unter anderem neue Spinte und ein Waldbrandkorb angeschafft werden. Auch der Einbau einer Rauchgasabsauganlage ist geplant. Im Mittelpunkt der Jahresplanung steht allerdings das 120-jährige Bestehen der Wehr. Mit einem Festwochenende soll dieses im Mai begangen werden. Zu den Höhepunkten sollen dabei eine feierliche Festveranstaltung, ein Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren aus der Westlichen Börde und ein Tanzabend mit "Biba und die Butzemänner" gehören. ,,Wir können derartige Projekte nur durch die viele Unterstützung der Sponsoren und des Fördervereins angehen", fasste An- dreas Dippe als Jugendwart und Vorsitzender des Fördervereins zusammen und richtete seinen Dank an alle Unterstützer.

Beeindruckt von der geleisteten Arbeit und den neuen Plänen der Wulferstedter Brandschützer und ihres Fördervereins zeigten sich auch die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Westliche Börde, Ines Becker, sowie die Bürgermeisterin der Gemeinde Am Großen Bruch, Eva Stroka. So wie sie war auch Kreisbrandmeister Kai Pluntke bei der Jahreshauptversammlung anwesend.