Wefensleben l Wenn die Schützengilde in Wefensleben ihre Mitglieder turnusmäßig Ende Januar zur Jahressitzung zusammentrommelt, um etwa den stets reich bestückten Arbeitsplan zu beschließen, liegt der erste Veranstaltungshöhepunkt schon hinter den Schützenbrüdern und -schwestern um den Vereinsvorsitzenden Sven Wagenführ. So wurde zum Jahreseinstand auch diesmal wieder das beliebte Traditionsschießen absolviert - wie der Vorstand erfreut registrierte, unter reger Beteiligung der Mitglieder und ihrer Angehörigen. Denn immerhin bedeutete das interne Wettkampf-Stelldichein im Schützenheim auch ein kleines Jubiläum, war es doch das zehnte Nostalgietreffen in Folge.

Traditionsschießen, das bezieht sich vor allem aufs verwendete Rüstzeug: Sportwaffen älterer Kaliber, die noch bestens in Schuss sind. Für diese materielle Gewährleistung zeichnete einmal mehr Hans-Walter Zielinski verantwortlich. Das Ehrenmitglied hatte abermals sein volles Engagement eingebracht und sich auch wieder etwas Neues einfallen lassen. Zusammen mit Schießsportleiter Uli Spiller ließ Zielinski die Teilnehmer mit Luftgewehren aus den 60er Jahren auf die alte Olympiascheibe anlegen. Der Nachwuchs rang derweil mit der Kinderarmbrust auf den Holzadler um den ersten Platz. Am Ende hatten Dieter Weile und Nancy Spiller in der Wertung der Vereinsmitglieder die Aufgabe am besten erfüllt, die ersten Plätze bei den Gästen belegten Thomas Wilke und Petra Skowronek, und der Kinderpokal ging an Emma Greif.

Sven Wagenführ schließlich sprach Hans-Walter Zielinski seinen "herzlichsten Dank für zehn Jahre Einsatz sowie für immer neue Ideen" aus und überreichte ihm eine Ehrenplakette. Doch auch Zielinski war gut auf die Jubiläumsausgabe vorbereitet und revanchierte sich im Gegenzug mit einer Erinnerungstafel "Traditionsschießen 2004 bis 2014". Quasi eine gegenseitige Rückversicherung über eine gelungene Reihe, die bestimmt fortgesetzt wird.

 

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