Oschersleben/Neindorf l Das neu formierte Zentrum für Innere Medizin des Bördekrankenhauses Neindorf hat sich nicht nur mit einem "Tag der offenen Tür", sondern auch mit einer ärztlichen Fortbildungsveranstaltung vorgestellt. Im Zentrum dieses Ärztetreffens im Tagungszentrum der Motorsportarena Oschersleben standen neue Perspektiven für die Gastroenterologie.

"Dieser Fachbereich der Inneren Medizin beschäftigt sich mit Diagnostik, Therapie und Prävention des Magen-Darm-Traktes", erklärte Dr. Dieter Thielemann, Pressesprecher der "Gesundheitsmanagement Elbe-Fläming GmbH", an die das Krankenhaus Neindorf angeschlossen ist. Das Hauptinstrument der Gastroenterologen, wie sich die Fachärzte in diesem Gebiet nennen, ist die Endoskopie, die Spiegelung des Magens und des Darmes sowie weiterer Organe des Bauchraumes. Aber auch die Möglichkeiten des Ultraschalls werden von den Gastroenterologen verstärkt und mit großem Erfolg genutzt.

Die Referenten dieser ersten Informationsveranstaltung des Zentrums für Innere Medizin in Neindorf informierten vor allem Ärzte aus der Region über die neuesten Trends in der Gastroenterologie und benachbarten Fachdisziplinen wie zum Beispiel der Mikrobiologie. "Höhepunkt der Tagung war eine ¿Sonovernissage\' von Professor Wolfram Wermke von der Berliner Charité, der sehr informativ und anschaulich über seine jahrzehntelangen wissenschaftlichen und praktischen Erfahrungen beim Einsatz des Ultraschalls für die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der inneren Organe, insbesondere der Leber, berichtete", sagte Thielemann weiter. Das Informationsangebot des Zentrums für Innere Medizin des Bördekrankenhauses wurde von den etwa 70 Teilnehmern der Fortbildungsveranstaltung, insbesondere Ärzten aus der gesamten Region, sehr positiv aufgenommen. Zentrumsdirektor Professor Steffen Rickes kündigte weitere ärztliche Informationsveranstaltungen noch für dieses Jahr an. Sie sollen künftig immer mittwochs stattfinden.

"Das Bördekrankenhaus befindet sich auf dem modernsten Stand", betonte Thielemann. Neu seien die leistungsfähige Endoskopietechnik und das modernste derzeit auf dem Markt befindliche Ultraschallgerät mit der höchsten Auflösung. Professor Steffen Rickes sei als Gastroenterologe mit seinem Team in der Lage, diese Technik im Interesse der Patienten in Diagnostik und Therapie effektiv einzusetzen.