Noch hat der Bund seine Mittel als Baupartner für den vierten und damit letzten noch zu sanierenden B246a-Abschnitt innerhalb Seehausens nicht freigegeben - immerhin beläuft sich der Anteil auf knapp eine halbe Million Euro. Im der Landesstraßenbaubehörde gibt man sich mit Blick auf die angemeldete Bauprojektfinanzierung optimistisch. Der Startschuss könnte damit im Mai fallen.

Seehausen l Der seit Jahren auf der B246a in Seehausen anhaltende Baumarathon soll in diesem Jahr beendet werden. Noch 664 Meter müssen hier innerorts grundhaft ausgebaut werden. Der Startschuss für das Bauvorhaben soll aller Voraussicht nach im Mai fallen. Das Vergabeverfahren sei noch nicht eingeläutet worden. "Derzeit wird die Ausschreibungsphase vorbereitet, die Ende Februar beginnen soll", hatte gestern Andreas Boehle, Fachbereichsleiter bei der Landesstraßenbaubehörde, der im Auftrag des Bundes die Planung betreut, auf Nachfrage erklärt. Er räumte auch ein, dass der Bund die hierfür beantragten Mittel in Höhe von 550000 Euro noch nicht freigegeben habe. "Hier warten wir noch auf grünes Licht. Nächste Woche wird es dazu eine Haushaltsberatung geben." Weil das Bauprojekt, das den Abschluss der B246a-Sanierung innerhalb der Bördegemeinde bildet, aber bereits angemeldet ist, gibt sich der Planer, was die noch fehlende Freigabe der Bund-Mittel anbelangt, optimistisch. Der Ausbau des vierten und damit letzten B246a-Abschnitts geht ebenfalls als Gemeinschaftsprojekt zwischen Trink- und Abwasserverband Börde (TAV) und der Stadt Wanzleben - Börde über die Bühne. Die Stadt stemmt den Anteil für den Ausbau des Gehweges und der Nebenanlagen, erklärte Bauamtsleiter Olaf Küpper. Welche Summe die Stadt an dieser Stelle investieren muss, konnte er gestern jedoch auf Nachfrage nicht beziffern.

Für das Teilstück, das ab dem Ortseingang aus Richtung Eilsleben kommend bis zur August-Bebel-Straße saniert werden soll, wird für den Durchgangsverkehr eine Vollsperrung greifen. "Die wiederrum wird eine großräumige Umleitung mit sich ziehen. Von Wanzleben aus ist geplant, dass die Umleitung über die L46 zur B1 führt, und von der B1 wird es über die B245 in Richtung Eilsleben gehen", erklärt Andreas Boehle, der sich, was das geplante Bauende betrifft, noch nicht festlegen wollte. Für Anlieger werde es für die Baustelle in Absprache mit dem Baubetrieb eine andere Lösung geben, kündigte er an.

Der Abschnitt um die 664 Meter lange Buckelpiste hatte während der drei vorausgegangenen großen B246a-Bauphasen jahrelang als innerörtliche Umleitungsstrecke Richtung See gedient. Im Vorjahr waren hier im Zuge der Umleitungsvorbereitung für die dritte Sanierungsetappe die schlimmsten Schlaglöcher ausgebessert worden.

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