In Gröningen haben die Vorbereitungsarbeiten für die Sanierung der Landesstraße 24 begonnen. Die soll in diesem und im nächsten Jahr vom Ortseingang aus Richtung Großalsleben bis zum Magdeburger Tor auf Vordermann gebracht werden. 30 Linden werden dieser Tage in der Alslebener Straße und der Straße Prälatenberg gefällt, um Baufreiheit zu schaffen.

Gröningen l Seit Anfang der Woche glauben in Gröningen auch die größten Skeptiker daran, dass in diesem Jahr tatsächlich die Straße Prälatenberg und die Alslebener Straße, also gut 400Meter der L 24 saniert werden. Denn seit Montag ist eine Stendaler Gartenbaufirma dabei, die 30 Linden, die links und rechts dieser Straße stehen, zu fällen. Mit dem Ziel, Baufreiheit zu schaffen. Anfang April soll es mit den Bauarbeiten losgehen, sagt Katrin Otto vom Bauamt der Verbandsgemeinde Westliche Börde.

Genau 411 Meter ist dieser Abschnitt der Landesstraße lang, der in diesem und im nächsten Jahr für etwa 700000Euro in Stand gesetzt werden soll. Dabei wird nicht nur die Fahrbahn an sich grundhaft ausgebaut. Zudem ist laut Katrin Otto vorgesehen, die Gehwege und die Straßenbeleuchtung zu erneuern, Radwege und Parkbuchten zu bauen sowie den Kreuzungsbereich Magdeburger Tor in einen Kreisverkehr zu verwandeln.

Seit etlichen Jahren schon bemühen sich die Gröninger, das Land dazu zu bringen, diesen Teil der Landesstraße 24 in Ordnung zu bringen. Deshalb hat Bürgermeisterin Renate Hillebrand sowohl einst den früheren Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre als auch später dessen Nachfolger Thomas Webel zur Inspektion dieser Straße nach Gröningen geholt. Und wie es aussieht, nun mit Erfolg. Denn jetzt hat das Land für 2014 und 2015 die Sanierung geplant. Wie auch die Stadt Gröningen 120000 Euro in den Haushalt für das laufende Jahr aufgenommen hat, um die Nebenanlagen für diesen Straßenabschnitt zu sanieren.

Die Bauarbeiten an der Straße und an den Nebenanlagen sind bereits ausgeschrieben und werden demnächst vergeben. Und dass keine Bäume mehr im Weg stehen, wenn die Bauarbeiter Anfang April anrücken, dafür sorgen jetzt die Mitarbeiter der Stendaler Gartenbaufirma. Diese Arbeiten erledigen sie bereits jetzt, weil es aus Naturschutzgründen nur bis Ende Februar erlaubt ist, Bäume zu fällen. Später könnten Vögel bereits ihre Nistplätze eingerichtet haben. Aber dieser Termin ist für die Arbeiter aus der Altmark kein Problem. Sie gehen sogar davon aus, dass sie die 30 Bäume allesamt in dieser Woche fällen.

Und wenn dann feststeht, welche Firma die Bauarbeiten erledigt, dann werden alle Anlieger der Straße zu einer Versammlung eingeladen, um sie über den Ablauf der Arbeiten und über mögliche Behinderungen zu informieren.

 

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