In der Europaschule in der Burgbreite in Oschersleben wimmelte es am vergangenen Sonnabend von Kameraden der Feuerwehr. Der Kreisverband Börde hatte zu einer Weiterbildungsveranstaltung geladen.

Oschersleben l Gekommen waren rund 30 junge Frauen und Männer aus dem gesamten Landkreis, allesamt Betreuer von Kinder- und Jugendgruppen sowie Wertungsrichter bei den Freiwilligen Feuerwehren. Unterrichtet wurde in drei Modulen. "In Modul 1 geben wir praktische Tipps zum Arbeiten mit Kindern. Dazu gehört auch ein Erfahrungsaustausch mit den Kamerden in den Ortswehren", sagte Seminarleiterin Sandra Deutrich. Außerdem gab sie Basteltipps an die Teilnehmer weiter, um ihnen die spätere Arbeit mit dem Feuerwehrnachwuchs zu erleichtern.

Ernster ging es bei den Teilnehmern im Modul 2 zur Sache. "Wir üben hier den richtigen Umgang mit Schminkmaterial", erläuterte Seminarleiter Christian Marquardt. Die gute Darstellung von Wunden und Verletzungen diene der späteren Umsetzung von realitätsnahen Übungen. "Die Einsätzkräfte können anhand gut geschminkter Verletzungen die Wundversorgung oder die weitere erstmedizinische Betreuung am Opfer üben", erklärt Marquardt weiter. Von leichten Schürf- über Brandverletzungen bis hin zu schweren Knochenbrüchen wurde von den neun Teilnehmern so gut wie alles künstlich angefertigt.

Die größte Runde bildeten die Teilnehmer des Moduls 3. Seminarleiter Alexander Herms unterrichtete die 15 Teilnehmer über die aktuelle Wettbewerbsordnung. Die angehenden Wertungsrichter wurden unter anderem über die einheitlichen Bewertungskriterien verschiedener Wettbewerbe wie dem "Löschangriff nass" informiert.

Die Jugendfeuerwehrwartin des Verbandes, Christine Peter, wertete die Weiterbildungsveranstaltung in den Berufsbildenen Schulen in Oschersleben als vollen Erfolg. "Besonderer Dank gilt der Schulleiterin Gudrun Neumann, die uns die Räume unbürokratisch zur Verfügung stellte", betonte Peter abschließend.

 

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