Über ein ereignisreiches Jahr hat die Ortswehr Hötensleben beim großen Versammlungsabend von Feuerwehr und ihrem Förderverein bilanziert. Auch hat sich ein "alter Bekannter" in neuer Funktion zurückgemeldet.

Hötensleben l Abschied hatte Manfred Hustedt im Vorjahr lediglich vom Wehrleiterposten genommen, "das Amt an die jüngere Generation weitergereicht", wie er sagt. Seiner Feuerwehr blieb der 60-Jährige erhalten, nicht zuletzt in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins. Nun war er selbst an der Reihe, eine Wachablösung zu vollziehen: Die Mitglieder wählten ihn am Wochenende zum neuen Vorsitzenden. Hustedt folgt auf Gerhard Burgdorf, dem für seine Arbeit einmal mehr großer Dank zuteil wurde.

"Ich war ja nicht weg, sondern auch nach meiner Amtszeit stets dabei und mit den Aufgaben des Feuerwehrfördervereins betraut", sieht Manfred Hustedt seiner neuen Rolle gelassen entgegen. Vom Verein aufgezogene Veranstaltungen wie demnächst wieder Osterfeuer oder Maifeier seien "mit einer gewissen Routine verbunden". Etwas anders gestaltet sich das mit Blick auf die 120-Jahr-Feier der Feuerwehr Hötensleben: "Das ist natürlich etwas ganz Besonderes für uns. Dieses Jubiläum steht uns 2016 ins Haus, und darauf werden wir nun auch mit aktiver Vorbereitung unser Augenmerk richten", so Hustedt.

Sein vor Jahresfrist einstimmig gewählter Nachfolger im Wehrleiteramt, Lars Ulrich, zog indes eine positive Bilanz bei der Hauptversammlungspremiere unter seiner Leitung: "Wir können zufrieden sein mit dem Geleisteten." 2013 sei ein vergleichsweise ereignisreiches Jahr gewesen: 23 Einsätze stehen zu Buche - sieben mehr als 2012. Die Statistik enthält zwar auch fünf Fehlalarme, wie Ulrichs Stellvertreter, Michael Marschner, ausführte, "dennoch mussten die Einsatzkräfte ja anrücken". In der Mehrzahl wurde Unfall- und technische Hilfe geleistet, außerdem fuhren die Kameraden je fünf Lösch- und Hochwasserschutzeinsätze, dazu vier praxisorientierte Übungseinheiten.

Ulrich und Marschner betonten weiterhin, dass bei alldem die Ausbildungsarbeit nicht vernachlässigt wurde. Ausdruck dessen seien die 52 Dienstabende, an denen im Schnitt 18 Männer und Frauen teilgenommen haben. Das Engagement der Aktiven für persönliche Aus- und Weiterbildung zugunsten einer funktionstüchtigen Feuerwehr schlage sich darüber hinaus in der Beförderungsliste nieder. Gleich sieben Mitgliedern konnte ein neuer Rang verliehen werden.

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