Oschersleben l Noch bis Ende März werden im Landkreis Börde Informationen zusammengetragen, um in absehbarer Zeit allen Internetnutzern des Landkreises ein schnelles Netz mit einer Breitband-Datenübertragung von 50 Megabits pro Sekunde (mBit/s) zur Verfügung zu stellen. Die Firmen und Bürger des Landkreises werden nun noch einmal aufgerufen, sich an der Anfang Februar gestarteten und bis Ende März geplanten Umfrageaktion zu beteiligen. "Bisher sind leider nur sehr wenige ausgefüllte Fragebogen eingegangen", wie Landkreis-Mitarbeiter Fritz Wilding sagt und hofft, dass da in den nächsten zwei Wochen noch viele hinzukommen.

Hintergrund: Derzeit gibt es noch etliche Gegenden, auch im Landkreis Börde, in denen den Nutzern nur sehr langsame Internetverbindungen zur Verfügung stehen und für die die großen Telekommunikationsunternehmen auch keine Pläne haben, es zu ändern. Deshalb hat die Europäische Union ein Fördermittelprogramm aufgelegt, um den Städten und Gemeinden die Möglichkeit zu geben, diesen Netzausbau selber zu bewerkstelligen. Damit haben schon etliche Kommunen begonnen. Um das aber alles zu koordinieren, hat der Landkreis Börde nun das Schönebecker Institut für Informations- und Kommunikationstechnik "I2KT" beauftragt, ein Gesamtkonzept für den Landkreis zu erarbeiten.

Dafür wiederum braucht das Institut die Unterstützung der Internetnutzer. Und zwar sowohl die Unterstützung der Privatpersonen als auch der Unternehmen, der Gewerbetreibenden oder der öffentlichen Einrichtungen. "Es geht darum, alle weißen Flecke, die es im Landkreis Börde noch gibt, zu erkunden", wie Fritz Wilding sagt. Und dass sei um so besser möglich, um so mehr Firmen und Bürger sich beteiligen.

Das Formular des Fragebogens lässt sich auf der Internetseite des Landkreises (www.boerdekreis.de) sowie auf den Internetseiten der Verbands-und der Einheitsgemeinden herunterladen.