Der 122-köpfige Förderverein der Ausleber Feuerwehr hat in seiner Jahresversammlung Bilanz gezogen und die Ziele für 2014 abgesteckt. Unter anderem wird für den 2. August ein großes Sommerfest vorbereitet.

Ausleben l Der Förderverein der Ausleber Feuerwehr hat derzeit 122 Mitglieder. Darüber hat der Vereinsvorsitzende Peter Walter zu Beginn der Jahresversammlung informiert, zu der 57 Vereinsmitglieder in den Versammlungsraum des Gerätehauses gekommen waren.

"Die Unterstützung der Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie die Unterstützung unserer Einsatzabteilung sind die Schwerpunkte der Arbeit unseres Vereins, denen wir auch im Jahr 2013 nachgekommen sind", sagte Peter Walter weiter in seinem Jahresbericht. Dabei sei der Kauf einer interaktiven Tafel die größte Anschaffung gewesen, "die sich schon bei den Weiterbildungsmaßnahmen bestens bewährt hat", so Walter.

Der Vereinchef erinnerte zudem an die Höhepunkte des zurückliegenden Vereinsjahres und nannte beispielsweise eine Braunkohlwanderung, ein Maifeuer, eine Fahrt nach Uelzen und eine Weihnachtsfeier. "Mein besonderer Dank gilt dabei noch einmal der Jugendfeuerwehr und ihrer Aufführung der besonderen Version eines Märchens." Peter Walter dankte in diesem Zusammenhang auch den Frauen des Vereins, "die immer zur Stelle sind, wenn es darum geht, Kuchen zu backen oder Salate vorzubereiten".

Nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2013 gab Peter Walter eine kurze Vorschau für das Jahr 2014. "Auch wenn drei Veranstaltungen bereits hinter uns liegen, haben wir noch einiges vor." Als nächstes stehen am 30. April ein Maifeuer und am 1. Mai eine Feier im Veranstaltungskalender. Für den 2. August ist ein Sommerfest geplant und am 30. August geht es auf eine Bustour. Die Weihnachtsfeier ist für den 13. Dezember vorgesehen.

Im Tagesordnungspunkt "Anregungen und Wortmeldungen" hob Karlheinz Röper die Bedeutung des Fördervereins nicht nur für die Wehr, sondern auch für den Ort hervor. "Alle Vereinsmitglieder sind wichtig und leisten ihren Beitrag." Er rief zudem die Mitglieder auf, sich aktiv für den Erhalt der Ausleber Grundschule einzusetzen. "Es geht dabei nicht nur um unsere Grundschule", so Röper. Alle von der Schließung betroffenen Grundschulen und deren Orte stehen vor dem gleichen Schicksal: Ist keine Schule mehr am Ort, fehlt der Feuerwehr und den Vereinen der Nachwuchs."

Ein weiterer Punkt in Röpers Wortmeldung war das Maifeuer. "Die Größenbeschränkung des Maifeuers durch des Ordnungsamtes ist eine Katas-trophe. Da stehen am 30. April mehrere Hundert Besucher an einem Minifeuer, das in wenigen Minuten abgebrannt ist. Brennmaterial ist vorhanden und unsere Wehr ist auch durchaus in der Lage, ein größeres Feuer zu handhaben und notfalls auch zu löschen." Für diese Meinung, mit der Röper den Mitgliedern aus dem Herzen sprach, gab es viel Applaus.

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