Auf gut halber Länge erfährt die bis dato holprige Kirchstraße in Druxberge eine Frischzellenkur. Es ist das erste Straßenbauprojekt, das die Gemeinde Eilsleben in diesem Jahr realisiert, mindestens drei weitere sollen folgen.

Druxberge l Für die beiden Bauabschnitte entlang des Druxberger Kindergartens lag die Planung bereits fertig auf dem Tisch. "Wir hatten die Kirchstraße im vorigen Jahr bereits im Haushalt drin, kamen durch die Doppik-Umstellung aber erst recht spät zur Beschlussfassung, weshalb die Maßnahme auf 2014 geschoben wurde", erklärt Bürgermeister Manfred Jordan. "Dafür schaffen wir jetzt bis Mai aber auch beide Bauabschnitte von der Bauernstraße bis zur Kita und von der Kita bis fast heran an die Hauptstraße." Fast, weil einige Meter am Kreuzungsbereich in die Zuständigkeit des Landkreises fallen, dieser sich allerdings nicht an der Fahrbahnerneuerung beteiligt.

"Schade, der Kreis wollte das letzte Stück nicht übernehmen, aber wer den Zustand der Straße kennt, wird zustimmen, dass wir hier trotzdem eine absolute Verbesserung erzielen", meint Jordan. Kostenpunkt: 95000 Euro inklusive der Anliegerbeiträge, die im Ortsteil Druxberge - anders als in der Muttergemeinde Eilsleben - wiederkehrend sind. Das heißt, das sozusagen das ganze Dorf beteiligt ist.

Ebenfalls nicht enthalten, bedauert Jordan, ist der kurze Stichweg hinter der Kita, "denn der gehört der Kirche, und auch die hat eine Beteiligung abgelehnt." Die Sanierung der weiteren Kirchstraße hinunter zur Molkereistraße sei für dieses Jahr nicht vorgesehen, die zur Verfügung stehenden Eigenmittel seien an anderen Stellen eingeplant, so der Bürgermeister.

Demnach sei schon die Ausschreibung für die Straße Zur Mühle in Drackenstedt gelaufen und werde nach dem Sommer auch in Wormsdorf investiert. Das größte Bauprojekt habe man mit der grundhaften Sanierung der Bahnhofstraße/Poststraße in Eilsleben vor der Brust, die in Kooperation mit dem TAV auf rund 600000 Euro veranschlagt ist. Nächste Woche findet dazu noch eine Bauberatung mit den Anwohnern statt, nach Ostern dann soll es auch dort losgehen, so Manfred Jordan.