Gewissermaßen ist die Gemeinde Hötensleben mit Blick auf ihre 1000-Jahr-Feier in der Halbzeit angekommen. Zwei Jahre sind es noch bis zur großen Dorfsause, ebensolang dauern die Planungen dazu bereits an.

Hötensleben l Allmählich geht es ans Eingemachte - buchstäblich, denn nach den anfänglichen Ideensammlungen, Fragebögen und Planungsrunden tritt nun die große Geldfrage in den Vordergrund. 2016 soll nach Möglichkeit ein opulentes Festjahr werden. "Um diesen ambitionierten Gedanken Realität werden zu lassen und das gesteckte Ziel zu erreichen, brauchen wir Hilfe aller Art, in erster Linie Geld- und Sachspenden", heißt es in einem von der Gemeinde veröffentlichten Appell, der sich an die Einwohner, Vereine und Firmen richtet.

Ohne finanzielle und materielle Unterstützung werde es nicht klappen. Allein könne die Gemeinde ein Veranstaltungspaket dieser Größen- ordnung nicht stemmen, zumal der Spielraum der freiwilligen kulturellen Aufgaben eng bemessen sei und immer kleiner werde. Helfen soll vor allem der Sponsorenpool "Hötensleben 1000". "Die dort eingehenden Zahlungen werden zweckgebunden verbucht und ausschließlich zur Finanzierung des Jubiläumsjahres verwendet", betont die Gemeinde. Beiträge können jederzeit in selbstbemessener Höhe auf das eigens eingerichtete Spendenkonto eingezahlt werden und sind steuerlich absetzbar. Die Gemeinde stelle dafür automatisch eine schriftliche Bestätigung aus. "Jeder Euro hilft uns bei der Umsetzung der zahlreich angedachten Projekte", so die Organisatoren von der Arbeitsgemeinschaft, die sich seit zwei Jahren mit der Planung befasst.