2576 Menschen zwischen Altmark und Harz sind für den Regioscan der Mediengruppe Magdeburg (MM) zu verschiedenen Themen befragt worden. Eines davon war das Thema Wohnen.

LandkreisBörde l In der Börde steht das Wohneigentum ganz hoch im Kurs. Das bestätigt der aktuelle Regioscan der Mediengruppe Magdeburg, in der auch die Volksstimme erscheint: 54,3Prozent der Börde-Bewohner leben im eigenen Haus. Hier liegt das Eigenheim mit 74,8 Prozent ganz weit vorn. Mehrfamilienhäuser nehmen nur gut ein Viertel ein.

Die meisten eigenen Häuser wurden in den Jahren zwischen 1919 und 1948 (31,3 Prozent) sowie 1949 bis 1978 (29,1 Prozent) gebaut. 1996 und später gebaute Häuser nehmen nur 10,4 Prozent ein.

Die Eigentumswohnung spielt keine große Rolle. Nur 1,4 Prozent leben in der eigenen Eigentumswohnung, 44,3 Prozent der Kreisbewohner hingegen in einer Mietwohnung.

Mit dem hohen Anteil der Eigenheime liegen die Börde-Bewohner übrigens im nördlichen Sachsen-Anhalt an der Spitze: 49,2 Prozent der Altmärker, 48,9 der Harzer und 49,1 Prozent der Bewohner von Gebieten südlich von Magdeburg mit Teilen des Salzlandkreises, Zerbsts und des Jerichower Lands leben im eigenen Häuschen. In der Landeshauptstadt selbst ist die Mietwohnung das Maß aller Dinge. 82,9 Prozent der Elbestädter leben zur Miete.

An der Wohnsituation der Börde-Bewohner soll sich laut Analyse kaum etwas ändern. 84,9 Prozent gaben an, dass eine Veränderung der Wohnsituation eher unwahrscheinlich ist beziehungsweise nicht eintreten wird. Wenn sich an der Wohnsituation etwas ändern sollte, dann steht ein Umzug in eine kleine Mietwohnung (32,7 Prozent) oder in ein eigenes Haus (28,7 Prozent) an.

Daten aus dem Regioscan unter www.mm-regioscan.de.