Der Wahlausschuss der Gemeinde Sülzetal hat getagt und über die eingereichten Wahlvorschläge befunden. Sie waren alle gültig und konnten für die Wahl der acht Ortschaftsräte und des Gemeinderates zugelassen werden.

Sülzetal l Nur wenige Stunden nach der Sitzung des Wahlausschusses hatte Hauptamtsleiter Renè Kellner in der Gemeinderatssitzung bekanntgegeben, dass die Kandidaten für den Gemeinderat und die Ortschaftsräte feststehen. Mit der CDU, der SPD, "Die Linke", der FDP haben vier Parteien und mit dem Kultur- und Sportverein sowie der Wählergemeinschaft Schwaneberg auch Wählergevereinigungen ihre Kandidaten benannt. Mit 18 Bewerbern hat die CDU die längste Liste, gefolgt von der SPD mit 15 Kandidaten. Auf der Liste der Linken stehen vier Namen, auf der der FDP drei. Der Kultur- und Sporverein konnte zehn Männer und Frauen für die Wahl gewinnen. Aus Schwaneberg kommt ein Kandidat. Mit Blick auf die Wahlliste für den Gemeinderat wird deutlich, dass hier neben etlichen "alten Hasen" auch viele neue Namen zu lesen sind.

Veränderungen wird es bei den Ortschaftsräten hinsichtlich der Zahl der Mitglieder geben. Während es in den drei "weddingen"-Dörfern Altenweddingen, Osterweddingen und Langenweddingen bei neun Mitgliedern bleibt, werden die Ortschaftsräte Bahrendorf und Dodendorf auf Grund geringerer Einwohnerzahlen schrumpfen. In Bahrendorf werden es künftig statt fünf nur noch drei Räte sein. In Dodendorf sinkt die Zahl von sieben auf fünf.

Als Wermutstropfen musste Hauptamtsleiter René Kellner in der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend vermelden, dass sich keinerlei Kandidaten für den Ortschaftsrat Stemmern gefunden haben. Das werde zur Konsequenz haben,dass durch den Landkreis ein Termin für eine Nachwahl festgesetzt werden müsse. Für den Sülldorfer Ortschaftsrat steht nur ein Kandidat auf der Liste. Aber auch dieser Ortschaftsrat müsste drei Mitglieder haben. Somit ist in diesem Fall, ebenso vom Landkreis, ein Termin für eine Ergänzungswahl festzulegen. Wie Marzella Fensky vom Hauptamt mitteilt, werden acht Wahlvorstände in den einzelnen Ortsteilen mit je acht Leuten besetzt sein. "Wir haben am Wahlsonntag, 25. Mai, eine Menge auszuzählen", so ihre Begründung.