Seit Jahrzehnten ist der "Aschenweg", wie er im Volksmund genannt wird, eine sichere Verbindung, um vom Ortskern Klein Oschersleben zum Ortsteil Bahnhof zu gelangen. Doch am Weg hat der Zahn der Zeit genagt und eine Sanierung tut not.

KleinOschersleben l Wer vom Ort Klein Oschersleben zum Ortsteil Bahnhof gelangen will, egal ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad, der nimmt den "Aschenweg", wie der schmale Weg seit Generationen unter den Dorfbewohnern heißt. Die viel befahrene Landesstraße zu benutzen, macht wenig Sinn, da hier der Radweg fehlt. Doch am "Aschenweg" hat der Zahn der Zeit genagt, er müsste saniert werden. Stellenweise ist dies bereits geschehen. An anderen Abschnitten löst sich der Beton auf.

Mehrfach habe der Ortschaftsrat von Klein Oschersleben in der Stadtverwaltung Oschersleben auf den schlechten Zustand des "Aschenweges" hingewiesen. Doch bislang ohne Erfolg. Die "Volksstimme" hakte bei Oscherslebens Bürgermeister Dieter Klenke nach. "Der Zustand des Aschenweges ist bekannt. Wir werden in diesem Jahr punktuell Ausbesserungsarbeiten vornehmen. Die Brücke am Grundstück Schmidt ist bereits repariert", erklärt das Stadtoberhaupt.

Um eine grundhafte Sanierung vorzunehmen, müsste ein wesentliches Problem beseitigt werden, doch das lässt sich nicht so einfach aus der Welt schaffen, wie Klenke erklärt. "Das Problem am `Aschenweg` ist, dass es 22 verschiedene Eigentümer gibt. Wir haben uns seit Jahren darum bemüht, abschnittsweise die Grundstücke zu erwerben. Leider wollen mehrere Eigentümer nicht verkaufen. Aus diesem Grund müssen wir zumindest an den Stellen, wo Reparaturen durchgeführt werden sollen, die Einwilligung des Eigentümers einholen", erklärt Dieter Klenke. Die Stadtverwaltung gehe davon aus, dass auch perspektivisch das Verständnis bei den Eigentümern liegt, diesen Weg zu erhalten.

Die finanziellen Mittel für solche punktuellen Reparaturen seien auf einem Sammelkonto vorhanden. Aus diesem Konto würden alle Straßenreparaturen bedient.

"Mögliche Forderungen nach einer Gesamtsanierung des Weges sind allerdings vollkommen überzogen", meint der Bürgermeister.

Allein die Gründe des beschriebenen Eigentums an diesem Weg würden dagegen sprechen. Nur punktuell Reparaturen vorzunehmen, reiche völlig aus.