Zum großen Hausputz hatte die Altenweddinger Kindertagesstätte "Bördespatzen" aufgerufen. Eine ganze Liste voller Projekte für eine schönere Kita arbeiteten die Erzieherinnen und Erzieher sowie 20 Muttis, Vatis und sogar Omis ab.

Altenweddingen l Schwerstarbeit haben am vergangenen Sonnabend vor allem die Vatis geleistet. Tonnenweise Sand, getrennt nach Spielsand und Sand für die Spielgeräte entsprechend der geltenden Vorschriften, haben sie Schubkarre um Schubkarre in den Sandkästen und unter den Spielgeräten und Schaukeln verteilt. Nun können die Knirpse Sandburgen ohne Ende bauen und sind beim Schaukeln und Klettern gut geschützt. Vati Henrik Herbst hatte den Sand spendiert und anfahren lassen.

Als Schwerstarbeit sollte sich das Entfernen eines Fundamentes einer alten Schaukel erweisen. Ein Mini-Bagger reichte nicht, hier musste schweres Gerät, ein großer Bagger, ran. Zum Glück konnte er kurzfristig noch am Sonnabend organisiert werden. Eine Nestschaukel ist bereits neu aufgebaut. Dort, wo die Fundamente entfernt wurden, werden neue Schaukelbalken gesetzt. Das wird der Bauhof der Gemeinde erledigen.

Der vergangene Sonnabend wurde auch genutzt, um Schuppen aufzuräumen und zu entrümpeln. Nicht mehr genutztes und kaputtes Spielzeug wurde gleich entsorgt. Gänzlich frei geräumt ist die obere Etage eines Schuppens, für den Kita-Leiterin Ines Paarmann schon ganz besondere Pläne hat: "Hier soll unsere Kinderwerkstatt entstehen. Passende Werkbänke zum Schrauben und Werkeln habe ich bereits in einem Katalog entdeckt", berichtet die Leiterin.

Aufgabe von Vati Steffen Rumler war es, Spiegel im Krippenbereich anzubringen. So können die Jüngsten beim Krabbeln sich selbst entdecken.

Und während Steffen Rumler seine Arbeit eher im Sitzen erledigte, war Vinzenz Heidecke hoch hinauf geklettert. Der Tischler reparierte das Dach des Pavillons. "Eigentlich sollte dieser abgerissen werden. Doch die Kinder spielen so gern darin, deshalb haben wir nun mit Hilfe der Eltern die Reparatur in Angriff genommen und können ihn so erhalten und vor dem Abriss bewahren", berichtet die Kita-Leiterin.

Rund um das Gebäude gab es an diesem Tag auch viel Unkraut zu jäten, wucherndes Grünzeug zu entfernen. Neben dem Eingang der Kindereinrichtung wurden Büsche und Pflanzen aus einem Beet komplett entfernt. Hier soll ganz im Sinne einer gesunden Ernährung der Kinder ein Kräuterbeet entstehen.

 

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