KleinOschersleben l Bei den Vorbereitungen zum Aufstellen des Maibaumes mussten die Mitglieder des Feuerwehr-Fördervereins in diesem Jahr feststellen: Hier hilft kein neuer Farbanstrich mehr, ein neuer Maibaum muss her. Tatsächlich ist es in der Kürze der Zeit mit Hilfe von Revierförster Jens Strebe gelungen, im Hohen Holz einen neuen Baum zu finden.

"Bei Eggenstedt haben einige Mitglieder des Fördervereins den neuen Maibaum, eine Douglasie, geschlagen und gleich an Ort und Stelle geschält. Auch der Transport des über elf Meter langen Stammes nach Klein Oschersleben klappte dank engagierter Helfer reibungslos", berichtet erleichtert Gerald Gaul, Vorsitzender des Klein Oschersleber Förderverein. Somit stand der Tradition des Maibaumaufstellens in Klein Oschersleben nichts im Wege.

In alter wie bewährter Manier band Marion Römmer aus frischem Grün eine Krone für den Maibaum.

Pünktlich zur Mittagszeit hatten sich am 1. Mai zahlreiche Gäste auf dem Thie eingefunden. Sie alle wollten das Spektakel nicht verpassen.

Obwohl die starken Männer der Feuerwehr und der Handballmannschaft des LSV 90 nicht zum ersten Mal den Baum in die Höhe stemmten, war es in diesem Jahr doch eine besondere Herausforderung: Der schlanke wie frisch geschälte Stamm war nicht nur wesentlich länger, sondern auch viel schwerer. Doch ruckzuck stand der Maibaum mitten auf dem Thie, die Klein Oschersleber Schalmeienkapelle hatte dafür natürlich einen passenden Tusch parat.

Das Aufstellen des Maibaumes ist in Klein Oschersleben untrennbar mit der Schalmeienkapelle des Ortes verbunden, denn die Musiker feiern immer am 1. Mai auch Geburtstag, in diesem Jahr den 31.