Die medizinischen Versorgungseinrichtungen haben sich ins Eilsleber Dorfzentrum verlagert. Hier kam es nun zu einem außergewöhnlichen Treffen, bei dem Erinnerungen wach wurden.

Eilsleben l Auf dem roten Teppich des Rot-Kreuz-Zentrums "Obere Aller" in Eilsleben kamen am Mittwoch mehr als 40 Frauen und Männer zusammen, die einst für die medizinische Betreuung der Bürger von Eilsleben und Umgebung zuständig waren.

Es war das erste Treffen dieser Art der ehemaligen Mit- arbeiterinnen und Mitarbeiter des Landambulatoriums in der Wormsdorfer Straße. "Wenn das Ambulatorium vor 25 Jahren nicht geschlossen worden wäre, würden wir heute sein 65-jähriges Bestehen feiern können", erklärte Organisa- torin Eva Schönrock.

Alle Abteilungen sitzen an einem Tisch

Sie begrüßte Ärzte, Schwestern, Physiotherapeutinnen, Verwaltungsmitarbeiterinnen oder technische Kräfte im Foyer der Begegnungsstätte. In den vergangenen Jahren hätten sich schon immer kleine Gruppen regelmäßig getroffen, jetzt wollte man aber doch einmal alle zusammen an einem Tisch haben.

Wie gut die Idee war und welcher Zusammenhalt damit ausgedrückt wurde, zeigte sich in der regen Teilnahme, denn mit dabei waren nicht nur der langjährige Leiter des Hauses, Dr. Heinz Bock, sondern auch Schwester Hanna Reinhold (87), die bereits 1950 im "Ambu" gearbeitet hatte und damit auf die längste Dienstzeit dort zurückblicken kann. Älteste Teilnehmerin war aber die 88-jährige Felicitas ("Feli") Viering. Die weiteste Anreise hatte Ursula Schöninger aus Verden an der Aller zurückgelegt.

Nachdem sich die erste Wiedersehensfreude etwas gelegt hatte, nahm man an zwei langen Festtafeln Platz, wo reichlich Erinnerungen ausgetauscht wurden.