Die frühere Telegrafenstube auf der Ampfurther Burg wird am 25. Mai für Besucher geöffnet sein. Dazu wurden jetzt einige Vorbereitungen getroffen. Auf der Burg befand sich einst die Station Nummer 16 der Preußischen Optischen Telegrafenlinie.

Von Yvonne Heyer

Ampfurth l Mit vereinten Kräften haben Mitglieder des Ampfurther Schlossvereins auf dem Burghof Hand angelegt. Einige Freiwillige meisterten dabei den Aufstieg hoch hinauf in die einstige Telegrafenstube. Denn im Ampfurther Burgturm befand sich die Station Nummer 16 der Preußischen Optischen Telegrafenlinie. Im vergangenen Jahr wurde der Turm mit Hilfe von Fördermitteln aus dem europäischen Programm Leader und mit Hilfe zahl- reicher Sponsoren saniert. Damit ist auch wieder der Aufstieg in die Telegrafenstube möglich.

Hier werkelten beim Arbeitseinsatz Rainer Hellmann, Achim Röttger, Albrecht Hinze, Bernd Förster und Hans-Jürgen Cuno. "Nach alten Aufnahmen der Telegrafenstube wird das einstige Domizil des Telegrafisten im Farbton "grüne Erde" gestrichen. Der obere Bereich der Wände bleibt weiß. Zum Streichen verwenden wir einen Kalkanstrich, so ist es auch mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt", berichtet Achim Röttger, Vorsitzender des Ampfurther Schlossvereins. Zugleich erzählt er, dass sich der Verein der Neuwegersleber Telegrafenstation anschließt und immer am letzten Sonntag im Monat den Ampfurther Burgturm öffnet. Von 14 bis 17 Uhr haben Besucher die Möglichkeit, sich über die optische Telegrafie zu informieren und die Aussicht über das Land zu genießen.

Aber es wurde nicht nur im Turm gearbeitet. Auf dem Burghof regten sich ebenso fleißige Hände. Während Norbert und Carmen Kolbe, Steffi Röttger, Katrin Hochsieder und Uta Schiefler dem Unkraut zwischen dem Pflaster zu Leibe rückten, war es Aufgabe der Männer Detlef Heine, Bernd Ziegner, Axel Kuno, Alexander Albrecht, Andreas Heindorf, Guido Zerwonka, Hans-Georg Heinemann und Torsten Bosse, eine Bruchsteinmauer zu erneuern. Dafür war im Vorfeld die Bühne entfernt worden. Sind die Arbeiten an der Mauer beendet, kommen die Holzbinder wieder drauf und die Bühne kann wieder aufgebaut werden. Damit sind dann schon wichtige Vorarbeiten für das Burgfest, das am 21. Juni gefeiert wird, erledigt.

Der Ampfurther Schlossverein ist vor zwei Jahren gegründet worden. Vorsitzender ist Achim Röttge, Detlef Heine sein Stellvertreter, Carmen Kolbe Kassiererin und Marion Becker Schriftführerin. Und seit der jüngsten Mitgliederversammlung gehört auch Uta Schiefler dem Vorstand an.

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