Noch in diesem Jahr soll in das zurzeit noch leer stehende Gebäude im Breiten Weg in Seehausen Leben einziehen. Der DRK-Ortsverein will dort seinen ersten Treffpunkt für Jung und Alt in Seehausen einrichten. Der Ortschaftsrat hat Unterstützung zugesagt. Die Vorbereitungen für das Projekt laufen derzeit auf Hochtouren.

Seehausen. Die Seehäuser DRK-Ortsvereinsvorsitzende Margot Mahlfeld möchte im Namen des DRK-Kreisverbandes Wanzleben in ihrem Heimatort Seehausen gemeinsam mit der Unterstützung der Gemeinde eine DRK-Begegnungsstätte offen für Jung und Alt in einem seit rund zehn Jahren leer stehenden Gebäude im Breiten Weg einrichten. Hierfür würden bereits die Vorbreitungen laufen. In den Räumen wurde bereits Aufmaß genommen.

"In Seehausen fehlen uns Räumlichkeiten beispielsweise für die Ausbildung der Schulsanitäter sowie für die ehrenamtliche Gruppenarbeit", erklärt Margot Mahlfeld.

Der Ortschaftsrat um Ortsbürgermeister Eckhard Jockisch hatte bereits im vergangenen Jahr dem DRK-Kreisverband Wanzleben gegenüber seine Unterstützung signalisiert. Das im Inneren stark renovierungsbedürftige Objekt gehört der Gemeinde. Der letzte Mieter, ein Friseur, zog vor rund zehn Jahren aus. Seither blieben die Räume ungenutzt. Mit der Renovierung soll der Eingangsbereich nun behindertengerecht gestaltet werden. Fenster, Türen, die Elektrik sowie die sanitären Anlagen müssen erneuert werden. Der DRK-Kreisverband Wanzleben stellt für die Errichtung der Seehäuser DRK-Begegnungsstätte 5000 Euro aus der großen Weihnachtsspendensammlung zur Verfügung. Ziel sei es den neuen Treffpunkt im Breiten Weg 23 im Herbst dieses Jahres zu eröffnen. Der Ort hatte bisher weder einen Jugend- noch eine DRK-Seniorenbegegnungsstätte. Das soll sich 2011 ändern.

Seehausens Ortsbürgermeister Eckhard Jockisch sagte zu, dass die Gemeinde das Vorhaben mit der ihr zur Verfügung stehenden Mitteln tatkräftig unterstützen werde. Allerdings: "Große Hoffnung, dass wir für das Vorhaben auch Mittel aus dem Haushalt der großen Einheitsgemeinde bekommen werden, habe ich nicht", sagte der Ortschef gestern. Dennoch wolle er gemeinsam mit den Ortsräten zum Gelingen des Projektes beitragen. Dies könne zum Beispiel durch den Einsatz der Mitarbeiter des Bauhofes sowie auch durch ehrenamtliche Helfer erreicht werden, die bei der Gestaltung der Räume mit anfassen, sagte er.

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