In der Zusammensetzung des Verbandsgemeinderates der Westlichen Börde hat sich mit der Neuwahl am Sonntag einiges geändert. Unter anderem ist die Anzahl der Ratsmitglieder aus der Stadt Gröningen von sieben auf sechs gesunken und die der Gemeinde Ausleben von drei auf vier gestiegen.

WestlicheBörde l Die CDU hat die Wahl des neuen Verbandsgemeinderates gewonnen. Von den 20 Sitzen, die bei der Wahl am Sonntag vergeben worden sind, hat die CDU jetzt neun und damit einen mehr als bisher. Das geht aus dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis hervor. Auch die SPD hat ein Mandat dazugewonnen. Die Sozialdemokraten besetzen nun fünf Ratsstühle. Die FDP und die Wählergemeinschaften haben hingegen jeweils einen Sitz verloren und sind jetzt mit einem beziehungsweise vier Mitgliedern vertreten. Unverändert hat die Partei Die Linke einen Vertreter im Verbandsgemeinderat.

Das Wahlergebnis territorial betrachtet, zeigen sich auch Veränderungen. Während wie bisher sieben Mitglieder des Verbandsgemeinderates aus der Gemeinde Am Großen Bruch und drei aus Kroppenstedt kommen, stellt die Gemeinde Ausleben jetzt vier Ratsmitglieder und damit eines mehr als bisher. Verloren hat diesen Sitz die Stadt Gröningen, die jetzt nur noch von sechs Ratsmitgliedern vertreten wird, bisher waren es sieben.

Der Grund, dass die Gemeinde Am Großen Bruch nun die meisten Mitglieder des Verbandsgemeinderates stellt, ist sicherlich vor allem der Tatsache geschuldet, dass in dieser Gemeinde die Wahlbeteiligung mit Abstand am höchsten war. Hier haben 56,90 Prozent der Wahlberechtigten ihr Stimmrecht genutzt. In Kroppenstedt waren es 42,88 Prozent, in Ausleben 42,41 Prozent und in Gröningen nur 39,70 Prozent. So dass sich alles in allem am Sonntag in der Westlichen Börde 44,87 Prozent der 7729 Wahlberechtigten an den Kommunalwahlen beteiligt haben. Bei der Wahl vor fünf Jahren waren es 45,1 Prozent.

"Ich hatte diesmal mit etwa 50 Prozent gerechnet", sagt Verbandsgemeindebürgermeisterin Ines Becker, die sich nun auf die Arbeit mit dem neuen Verbandsgemeinderat freut. "Ich hoffe und denke, dass die Zusammenarbeit innerhalb des Rates so gut wie bisher sein wird und werde meinen Beitrag dazu leisten."

14 der 20 Ratsmitglieder sind dabei für Ines Becker keine Unbekannten, denn die waren schon im bisherigen Verbandsgemeinderat, dem nun sechs neue Mitglieder angehören. Von den sechs, die nicht mehr vertreten sind, hatten Joachim Willamowski, Reno Bal-truschat und Hans-Joachim Broda nicht wieder kandidiert. Die anderen drei waren wieder angetreten, haben aber für einen Wiedereinzug nicht genug Stimmen bekommen.

Zur Statistik gehört auch, dass sich der Anteil der Frauen im Verbandsgemeinderat erhöht hat. Waren es bisher vier Ratsfrauen, sind es nun fünf.