Im Gröninger Prälatenberg wird fleißig gearbeitet. Die Fahrbahn ist bereits abgefräst, jetzt geht es in die Erde, um einen Regenwasserkanal zu verlegen. Die 400 Meter der L24 bis zur Kreuzung Magdeburger Tor sollen in diesem Jahr fertig werden. Im nächsten Jahr wird die Kreuzung selbst zu einem Kreisel umgebaut.

Gröningen l Die nach Ostern angerückten Mitarbeiter einer Kleinalsleber Baufirma haben im Gröninger Prälatenberg schon einiges geschafft. Begonnen haben sie in Höhe des ehemaligen Jugendklubs und bisher unter anderem die alte Fahrbahn abgefräst. Auch haben sie auf den ersten Metern einen Graben ausgebaggert, in den nun ein Regenwasserkanal gelegt wird. "Die Arbeiten liegen sehr gut in der Zeit", sagt Katrin Otto vom Bauamt der Verbandsgemeinde Westliche Börde.

Insgesamt sind es gut 400 Meter der Landesstraße 24, die in diesem Jahr von der Ampelkreuzug an der B81 bis zur Kreuzung Magdeburger Tor einschließlich der Nebenanlagen auf Vordermann gebracht werden. Um dann im nächsten Jahr auch noch die Magdeburger-Tor-Kreuzung in einen Kreisel umzubauen. Alles in allem für gut zwei Millionen Euro.

Die Arbeiten haben unter anderem zur Folge, dass die B-81-Abfahrt an der Gartenanlage nicht genutzt werden kann und auf die Abfahrten bei Kloster Gröningen oder beim Aldi-Markt ausgewichen werden muss. Was zudem bedeutet, dass an der Bushaltestelle im Prälatenberg kein Bus hält und für die gesamte Bauzeit die Haltestelle in der Magdeburger Straße genutzt werden muss. "Rettungsfahrzeuge werden jedoch die gesamte Zeit über die Grundstücke erreichen können", sichert Katrin Otto zu. Auch Fußgänger hätten jederzeit die Möglichkeit, den Prälatenberg zu passieren. "Was wir aber nicht zusichern können ist, dass die Anlieger jederzeit mit ihren Autos ihre Grundstücke oder Wohnungen erreichen", sagt die Verwaltungsmitarbeiterin. Was den Anliegern auch einen Tag nach Baubeginn genauso wie alles andere, was sie erwartet, in einer Informationsveranstaltung mitgeteilt worden ist. Und so wissen sie auch, dass Ende des Jahres in diesem etwa 400 Meter langen Straßen- abschnitt nicht nur der Regenwasserkanal, sondern zudem auch eine neue Trinkwasserleitung sowie die eine oder andere neue Telekom- und Avacon-Leitung liegen soll.