Großalsleben l Das Großalsleber Freibad war am Sonnabend fest in Feuerwehrhand. Und zwar waren es die jüngsten ihrer Zunft, die hier am Vormittag einen abwechslungsreichen Vormittag erlebt haben. Grisu-Tag hieß das Ganze, zu dem der Kreisfeuerwehrverband zum fünften Mal alle Kinderwehren des alten Bördekreises eingeladen hatte.

Und sechs der zehn Kinderwehren waren auch vertreten. Aus Wulferstedt, Ausleben, Hötensleben, Druxberge, Wefensleben und Hohendodeleben waren die Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren angereist. Um zum einen an mehreren Stationen ihr theoretisches und praktisches Feuerwehrwissen unter Beweis zu stellen. Und um zum anderen bei Spiel und Spaß ein paar abwechslungsreiche Stunden zu verleben.

"Wir sind mit der Teilnahme zufrieden", sagten dann auch Sandra Deutrich und Christine Peter. Auch wenn die Fachbereichsleiterin für Kinderfeuerwehren und die Verbandsjugendfeuerwehrwartin gern Mitglieder aller Kinderfeuerwehren gesehen hätten.

Für die Mädchen und Jungen, die mit ihren Betreuern gekommen waren, hatten die Veranstalter auf dem Freibadgelände mehrere Stationen aufgebaut. An denen mussten die Nachwuchs-Brandbekämpfer beispielsweise Schläuche aufrollen, Feuerwehrknoten binden, Erste Hilfe leisten oder auch Fragen beantworten. Beispielsweise die Frage, wie sich jemand verhalten soll, wenn er ein Feuer entdeckt.

Was beispielsweise für Ben Dippe kein Problem war. Wie der Sohn des Wulferstedter Wehrleiters Mathias Dippe zudem die erforderlichen Handgriffe bei der Ersten Hilfe problemlos absolvierte. Auch zur Freude der beiden Wulferstedter Kinderwehrbetreuerinnen Katrin Mast und Kerstin Brinkmann. Die insgesamt stolz waren, dass zwei ihrer Schützlinge die Bedingungen für das Nachwuchs-Feuerwehrabzeichen in Silber und die anderen neun die Bonze-Bedingungen erfüllt haben.

Wie aber auch die Mitglieder der anderen Kinderwehren das erreicht haben, was sie sich vorgenommen hatten, und somit am Ende des Grisu-Tages sehr viele Feuerwehrabzeichen verliehen worden sind.

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