Theaterwochen in der Oberen Aller: Der Premiere des Ummendorfer Burghoftheaters an diesem folgt eine weitere am nächsten Wochenende. Das Wormsdorfer Pfarrhoftheater legt sich mit der "falschen Gräfin" an.

Wormsdorf l Unterm Storchennest wird seit Wochen fleißig geprobt. 21 Darsteller von jung bis alt, dazu zwei, drei Handvoll Helfer rund um Kulisse, Ton und Regie sind einmal mehr ins Wormsdorfer Pfarr- und Storchenhoftheater involviert. Von Stammautor Gunther Hirschligau gab`s für den kurzen Theatersommer wieder ein neues Stück, dessen Handlung wieder ein typisches Wormsdorfer Landlustspiel verspricht:

Das Leben im Dorf ist gerade nicht einfach. Gendarm Karl Schnüffel ist in Missverständnisse verstrickt, die Pension Hühnerei läuft nicht so richtig und die Familie flüchtet sich in Träumereien. In der Magdeburger Grafenresidenz von Pfingstberge herrscht dagegen reges Treiben es wird ein Gemahl für Tochter Henriette gesucht, aber alle möglichen Kandidaten erweisen sich als Fehlbesetzung. Köchin Lotte versucht sich derweil als Gräfin und bekommt von Mamsell Viktora Feuer ...

Die Geschehnisse Ende des 19. Jahrhunderts sind natürlich frei erfunden. Umso mehr garantieren sie für ein paar kurzweiligen Stunden auf dem Storchenhof (Eilslebener Straße 16). "Die falsche Gräfin" kommt am nächsten Wochenende zur Uraufführung - wie gewohnt, gibt es zwei Vorstellungen. Für das leibliche Wohl des Publikums wird gesorgt sein. Die Eintrittskarte kostet sechs Euro, Kinder zahlen die Hälfte.

Aufführungen "Die falsche Gräfin": Sonnabend, 28. Juni, 19 Uhr und Sonntag, 29. Juni, 15 Uhr