Verkehrserziehung ist für die Schüler und Pädagogen der Grundschule Altenweddingen ein wichtiges Thema. So konnten die Kinder auch jetzt beweisen, wie gut sie ihre Fahrräder beherrschen.

Altenweddingen l Bevor die kleinen Radfahrer mit ihren Fahrrädern sicher im Straßenverkehr teilnehmen können, sind eine Menge Grundkenntnisse notwendig. Auch die Motorik muss trainiert werden. Deshalb gehört der Tag der Verkehrssicherheit in der Altenweddinger Grundschule regelmäßig zum Jahresplan.

Alle Kinder hatten deshalb am Montag ihre Fahrräder mit zur Schule gebracht, um auf dem Sportplatz ihr Können im Einmaleins des Fahrradfahrens unter Beweis zu stellen. Unter Regie von Lehrerin Sabine Buchmann hatten die Pädagogen und auch viele Eltern, die Unterstützung leisteten, fünf Stationen aufgebaut. Hier konnten die Erst- bis Drittklässler zeigen, dass sie nicht nur flott auf ihren Rädern unterwegs sind. Manchmal kamen die Mädchen und Jungen, wenn sie Ruhe bewahrten, besser ans Ziel.

So mussten sie die Kegel auf der Slalomstrecke umkurven und anschließend einen Becher Wasser von einem Tisch zum nächsten transportieren. Bei der Station Langsamfahren war es am besten, wenn am Ende auf der Stoppuhr eine möglichst hohe Zahl stand. Korrekt die Spur zu halten, sowohl beim Schulterblick als auch bei Raushalten der linken oder rechten Hand, ist im fließenden Verkehr ebenso wichtig - deshalb war auch diesen Fähigkeiten eine Station gewidmet. Beim Kreisfahren und beim Fahren einer Acht kam es ebenfalls darauf an, in der Spur zu bleiben. An einer Zusatzstation erklärte Jens Lier als Vater den Kindern der dritten Klasse, wie am Fahrrad kleinere Reparaturen durchgeführt werden können und wie die Kette aufgezogen wird. Fragen der Ersten Hilfe sowie der Fahrrad-Tüv waren ebenso Themen des Tages.

"Schon im Unterricht in den vergangenen Tagen haben die Kinder viel zum Thema Verkehrserziehung gelernt, das ist jetzt der Abschluss", erklärte Sabine Buchmann. Die Mädchen und Jungen der vierten Klasse hatten sogar die Möglichkeit, diese Woche rund um die Verkehrserziehung mit einem finalen Paukenschlag zu beenden.

Volker Rauhut, im Polizeirevier Börde für die Prävention zuständig, war gekommen, um den Schülern die Straßentauglichkeit zu bescheinigen. Das A und O war das sichere Beherrschen des Fahrrades und die Kenntnis der Verkehrsregeln. Nachdem die Viertklässler in der vergangenen Woche die Theorieprüfung abgelegt haben, konnten sie nun die Theorie in die Praxis umsetzen. Volker Rauhut war begeistert von der guten Leistung der Kinder, mahnte aber auch manchmal, nicht so schnell zu fahren und sich besser zu konzentrieren.

 

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