Oschersleben l Die Oschersleber DRK-Kindertagestätte "Vier Jahreszeiten" war am Sonnabend fest in Indianerhand. Überall auf dem Gelände liefen Häuptlinge, Squaws und weitere federgeschmückte Rothäute der verschiedensten Stämme umher. Die meisten von ihnen waren noch recht klein, aber auch der eine oder andere erwachsene Indianer war mittendrin.

Es war ja auch ein Indianerfest, das die 62 Mädchen und Jungen gemeinsam mit ihren sieben Erzieherinnen und mit vielen Besucher gefeiert haben. Diese Besucher waren vor allem Eltern der Kita-Kinder, waren Großeltern und waren Freunde der Kindereinrichtung.

Und sie alle haben zu Beginn ein buntes Programm geboten bekommen. Kinder aller Gruppen, also der Frühlings-, der Sommer-, der Herbst- und der Winter-Gruppe, haben Indianer-Lieder gesungen, Indianer-Gedichte aufgesagt und haben auch zur Girattenmusik getanzt wie die Indianer.

"Das ist in den zurückliegenden drei Wochen einstudiert worden", wie Tagesstättenleiterin Elke Olicher sagt. Denn seit Anfang Juni läuft in dieser Kindereinrichtung des Deutschen Roten Kreuzes ein Indianer-Projekt. "Dabei geht es uns vor allem um die Tatsache, dass Indianer sehr naturverbundene Menschen sind und die Natur auch in unserem Kindergarten eine große Bedeutung hat", wie Elke Olicher sagt. Trägt doch die Tagesstätte auch die Zusatzbezeichung "Naturkindergarten."

Und nachdem die Natur auch schon in den Familien-Sommerfesten der zurückliegenden Jahre im Mittelpunkt gestanden hatte, war es auch diesmal so. So haben sich die Kinder und ihre Begleiter auf dem weitläufigen und mit Traumfängern geschmückten Kita-Gelände nach der Eröffnung abwechslungsreich beschäftigt. Für sie waren beispielsweise ein Indianer-Parcours und Wurfstationen aufgebaut. Bei einem Quiz hatten sie die Möglichkeit, ihr Indianer-Wissen zu testen. Und auch die Verpflegung war sehr naturnah. Unter anderem gab es Stockkuchen, den sich Kinder und Erwachsene am Lagerfeuer zubereiteten.

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