Einmal mehr hatte der Feuerwehrnachwuchs aus Druxberge im Wettkampf die Nase vorn. Der traditionell gut eingespielte Jugendtrupp aus der Oberen Aller sicherte sich beim Ausscheid des Kreisfeuerwehrverbands Börde am Wochenende Rang eins vor sechs weiteren Teams.

Druxberge/Wanzleben l Verbandsvorsitzender Ulf Nohr bescheinigte den teilnehmenden Jugendfeuerwehren im Wanzleber Bördestadion ein beachtliches Qualitäts- und Wettkampfniveau: "Zusammenfassend kann gesagt werden, der anspruchsvolle Wettbewerb verlief kameradschaftlich, und es ist in den sehr guten Resultaten eine gewisse Leistungsdichte festzustellen." Allein mit der geringen Zahl gemeldeter Mannschaften haderte Nohr ein wenig: "Nur sieben bis zehn Teams, darauf mussten wir uns schon in den letzten Jahren einrichten. Jedoch geben die Zahlen zu denken, es gilt natürlich zu motivieren, um weitere Jugendfeuerwehren zur Teilnahme anzuregen."

Unabhängig davon war die Freude im Lager der Druxberger groß. Sie räumten beim Verbandsausscheid im so genannten Bundeswettbewerb - er wird in ganz Deutschland identisch mit einem A-Teil (Löschangriff) und einem B-Teil (Hindernislauf) ausgetragen - die meisten Punkte ab und setzten sich somit erneut an die Spitze des Feldes.

Hoffnung auf eine künftig größere Konkurrenz hegt der Verband, nachdem einige junge Kameraden aus verschiedenen Orten am Sonnabend "zu Besuch waren, um sich die Sache mal anzusehen, weil sie in naher Zukunft am Wettbewerb teilnehmen möchten". Zudem ist es erlaubt, Mannschaften aus den Jugendabteilungen zweier oder mehrerer Feuerwehren zusammenzustellen oder auch Teams unter dem Etikett einer Einheits- oder Verbandsgemeinde an den Start zu bringen.

"Es sind keineswegs leichte Anforderungen, denen sich unser Nachwuchs hier stellt", betonte Ulf Nohr. Eine gute Vorbereitung sei der Schlüssel zum Erfolg: "Man sieht immer wieder, dass sich regelmäßiges Training auszahlt. In diesem Zusammenhang gilt den Jugendlichen für ihre Bereitschaft dazu sowie ihren Ausbildern und Betreuern, die mit viel Einsatz und Geduld auch diesen Teil der Feuerwehrarbeit beharrlich vermitteln, ein ausdrückliches Lob."

Zufriedenheit herrschte nicht zuletzt ob der "idealen Bedingungen" im Bördestadion und dem reibungslosen Ablauf im Wertungsbüro, begleitet von der "optimalen Versorgung und logistischen Absicherung durch den Sportverein Blau-Weiß Empor sowie dem Verein zur Förderung der Feuerwehr Wanzleben".

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