Seehausen l Das Floriansfest ist eine feste Größe im Seehäuser Veranstaltungskalender. So banden sich auch am Sonnabend viele Helfer mit ein und ließen das Fest für die ganze Familie wieder zu einem Höhepunkt werden. Der anfängliche Stress, zu dem ein heftiger Regenschauer den Organisatoren und Helfern gleich zu Beginn verholfen hatte, war schnell vergessen. Alle Pavillons standen sicher, als die Gästeschar aus dem Gottesdienst kamen, so dass Spiel und Spaß am Fuße der Laurentiuskirche beginnen konnten.

"Sankt Florian ist der Schutzpatron der Feuerwehr", erklärte Pfarrer Thomas Seiler den Hintergrund der Namensgebung. Dieser Florian habe sich einst christlich sehr engagiert und im Einsatz für andere sein eigenes Leben gelassen. "Da die Feuerwehrleute die ersten gewesen sind, die uns bei unserem Fest geholfen haben, haben wir das Fest aus Dankbarkeit so benannt", fügte Seiler hinzu. Im Laufe der Jahre stiegen immer mehr Helfer ins Boot, die mit Einsatz das Fest unterstützen.

Über Langeweile konnte so auch diesmal niemand klagen. Während die Erwachsenen bei Kaffee und Kuchen zusammensaßen, wiesen Laufzettel den Kindern den Weg. An verschiedenen Ständen konnten sie zum Beispiel Buttons basteln, Taschen bemalen, sich einen Zeitungshut aufsetzen lassen, Treffsicherheit beim Topfzielwurf oder beim Kegeln beweisen oder an einer Wüstenrallye teilnehmen.

Neben Florian spielte aber noch ein anderer Mann eine wesentliche Rolle beim diesjährigen Floriansfest: Es war der blinde Bartimäus. Die Regenbogen-Kids hatten unter Leitung von Pfarrerin Birgit Seiler und der Pfarramtsmitarbeiterin Birgit Fähnrich ein Musical über den blinden Bartimäus einstudiert und dieses im Gottesdienst aufgeführt. In ihrer Aufführung wollten die Kinder zeigen, dass Glauben manchmal eine große Wirkung hat, denn der blinde Bartimäus konnte durch Jesus geheilt werden. Zur musikalischen Umrahmung des Gottesdienstes trugen auch die Flötenkinder sowie die Bläser aus Westerhausen bei.

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