Auf der Baustelle des neuen Kroppenstedter Feuerwehrgerätehauses wurde am Dienstagabend Richtfest gefeiert. Ende April ist mit den Arbeiten begonnen worden, Ende Oktober soll das neue, etwa 670000 Euro teure Domizil der Kroppen- stedter Feuerwehr vollständig fertig sein.

Kroppenstedt l Ines Becker erfüllt ihre Aufgaben als Bauherrin mit Bravour. Zunächst ist der Schnaps ruck, zuck getrunken und genauso schnell das Glas zerdeppert. Danach braucht die Verbandsgemeinde- bürgermeisterin auch nur wenige Hammerschläge und der Nagel ist im Gebälk.

Übrigens der letzte Dachstuhl-Nagel, denn es wird ja Richtfest gefeiert. Richtfest für das neue Feuerwehrgeräte- haus, das seit Ende April auf einem Teil des Kroppenstedter Festplatzes gleich neben der ehemaligen Bundesstraße81 gebaut wird und Ende Oktober fertig sein soll. Und nach dem Stand der Dinge bis dahin auch fertig sein wird. "Der Zeitplan ist bisher eingehalten worden, es hat noch keine größeren Probleme gegeben", sagt Ines Becker hoch oben neben dem Dachstuhl zu den Richtfestgästen, die ihr auf ebener Erde zuhören. Diese Gäste sind unter anderem Kroppenstedter Feuerwehrleute und weitere Einwohner der Stadt nebst Bürgermeíster Joachim Willamowski. Aber auch Vertreter anderer Feuerwehren und des Verbandsgemeinde- sowie des Stadtrates sind gekommen.

Sie alle hören unter anderem, wie sich Ines Becker bei den Handwerkern und allen anderen bedankt, die bisher am Bau beteiligt waren. "Was in der Zeit vom ersten Spatenstich bis jetzt passiert ist, das ist beachtlich und verdient unsere Anerkennung." Wie auch schon beim ersten Spatenstich betont die Verbandsgemeindebürgermeisterin froh zu sein, dass seinerzeit die Entscheidung für diesen Neubau gefallen ist. "So haben die Kroppenstedter Feuerwehrleute in wenigen Monaten hervorragende Bedingungen für ihre ehrenamtliche Arbeit. Es ist eine Investition in die Sicherheit unserer Bürger", sagt Ines Becker und lädt nach ihrer Arbeit auf dem Dach die Festgäste allesamt zum Richtschmaus ins Erdgeschoss ein.

Und dort schauen sich die Besucher sogleich mit einer Bratwurst in der einen und einem Getränk in der anderen Hand den Rohbau an. Also beispielsweise die drei Garagen, in denen später die Fahrzeuge stehen, die Räume, in denen sich dann die Feuerwehrleute umziehen oder versammeln und auch das Zimmer, in dem sich die Nachwuchsfeuerwehrleute aufhalten werden.

Schnell sind sich alle einig, dass die Bedingungen für die Feuerwehrleute weitaus besser sein werden, als im bisherigen Gerätehaus, das sich eingeengt inmitten der Stadt befindet. Und das vor der Neubauentscheidung modernisiert werden sollte. Doch war das aufgrund der äußeren Umstände nicht realisierbar. So dass schließlich die Stadt Kroppenstedt der Verbandsgemeinde für diesen Neubau etwa 1500 Quadratmeter vom Festplatz kostenlos überlassen hat. Auf denen nun nach umfangreichen Diskussionen über verschiedene Bauweisen ein Feuerwehr- gerätehaus in Massivbauweise mit den genannten und mit weiteren Räumen errichtet wird. Zudem entstehen auf der Außenanlage ausreichend Parkplätze für die Feuerwehrleute, wie die Verbandsbürgermeisterin bereits bei Bau- beginn ankündigt hat.

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