Bei den Sanierungsarbeiten an der Landesstraße 104 in Ottleben läuft alles nach Plan. Im ersten Abschnitt sind bereits alle Versorgungsleitungen in die Erde gelegt worden. Auslebens Bürgermeister Dietmar Schmidt geht fest davon aus, dass die Mitte Juni begonnenen Arbeiten wie vorgesehen Ende November beendet sein werden.

Ottleben l Wären jüngst die heftigen Regengüsse nicht gewesen, dann würde auf der Baustelle der L104 in Ottleben nur eitel Sonnenschein herrschen. Denn die Mitte Juni begonnenen Sanierungsarbeiten liefen lange Zeit wie am Schnürchen und weitaus schneller als geplant. Doch auch trotz der Wetterkapriolen vor einigen Tagen gibt es keinen Grund zur Sorge. "Gerade weil in den ersten Wochen alles so sehr gut geklappt hat, liegen wir auch jetzt noch voll im Plan", sagt Auslebens Bürgermeister Dietmar Schmidt.

Land, Gemeinde und TAV arbeiten zusammen

Und Katrin Otto vom Bauamt der Verbandsgemeinde Westliche Börde bestätigt: "Wir liegen voll im Zeitplan." Dieser Zeitplan sieht vor, dass Ende November die etwa 400 Meter der Landesstraße 104 vom Ortseingang aus Richtung Hornhausen bis zur Höhe Fabrikweg saniert sind. Wobei es bei diesem Bauprojekt nicht nur um eine neue, 6,50 Meter breite Fahrbahn geht, für die das Land zuständig ist. Projektpartner sind die Gemeinde Ausleben und der Trink- und Abwasserverband Börde (TAV), die im Zuge dieser Arbeiten unter anderem Schmutzwasser-, Regenwasser- und Trinkwasserleitungen in die Erde legen. Auch wird der ostseitige Fußweg erneuert und bis zur Tankstelle verlängert.

Nächste Woche werden die ersten Borde gesetzt

"In dem Straßenabschnitt vom Fabrikweg bis zur Höhe des ehemaligen Bahnhofs werden in der nächsten Woche sämtliche Versorgungsleitungen verlegt sein", informiert Dietmar Schmidt unmittelbar nach der jüngsten Bauberatung. Und dann werde auch schon mit dem Bau der ersten Straßenborde angefangen. Parallel dazu ist bereits in dieser Woche vom Ortseingang beginnend mit dem Einbau einer Drainage begonnen worden. "Es läuft also alles nach Plan", sagt der Bürgermeister.

Dietmar Schmidt und Katrin Otto gehen auch ganz fest davon aus, dass sich der Ärger um den Feldweg gelegt hat, der parallel zur Baustelle hergerichtet worden ist, um während der Sanierungsarbeiten mit Fahrzeugen unter anderem die Tankstelle, einen Getränkeshop und einen Polstereibetrieb zu erreichen. Zum einen habe die feuchte Witterung der zurückliegenden Zeit dafür gesorgt, dass die Nutzer dieses Weges keinen Staub aufwirbeln. Zudem hätten die nach der Beschwerde von Anliegern aufgestellten Schilder, die zum einen den Durchgangsverkehr verbieten und zum anderen nur noch eine Höchstgeschwindigkeit von zehn Stundenkilometern erlauben, Wirkung gezeigt. Und nachdem nun seit einigen Tagen in Oschersleben die Hornhäuser Straße nebst Hornhäuser Chaussee und damit quasi die meistbenutzte Zufahrt zur Ottleber L104 wegen Sanierungsarbeiten gesperrt ist, würde die weiträumige Umleitung mehr als bisher und damit der besagte Behelfs-Feldweg noch weniger als bisher genutzt werden, sind sich Bürgermeister Dietmar Schmidt und Bauamtsmitarbeiterin Katrin Otto sicher.

Schmutzwasserkanal ist damit vollständig

"Ich hoffe, dass bis zum Ende alles klappt wie geplant", hatte der Bürgermeister bereits im Vorfeld der Arbeiten gesagt und sich gefreut, dass nach dem Ende der diesjährigen Arbeiten alle Grundstücke in Ottleben, Ausleben und Warsleben an die zentrale Schmutzwasserentsorgung angeschlossen sind. Und überdies hat Dietmar Schmidt für die nächsten Jahre weitere Straßenarbeiten ankündigt. So werde nach dem Stand der Dinge in Absprache mit dem Land im nächsten Jahr die aus Beckendorf kommende L77-Ortsdurchfahrt erneuert und werden in den zwei Jahren darauf die restlichen Abschnitte der L104 saniert.

 

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