Klein Rodensleben (car/muß) l Auch am Freitag mussten die Klein Rodensleber Feuerwehrleute noch einmal in die Wellener Straße ausrücken. Hintergrund war, dass der Landwirt beim Verladen des Strohs, das nach dem Brand eines Strohtransporters in der Nacht zurückgelassen worden war, erneut Rauchbildung festgestellt hatte. Nach Aussage des Ortswehrleiters Danny Theuerwasser waren bei dem insgesamt zehnten Einsatz der Klein Rodensleber Feuerwehr in diesem Jahr neun Kameraden von 8.12 bis 12 Uhr im Einsatz.

Dabei war die Nacht für einige Kameraden kurz. Die letzten haben die Nachtwache einschließlich der Restlöscharbeiten an der Einsatzstelle gegen 3 Uhr beendet. Die Kameraden der unterstützenden Wehren aus den benachbarten Orten wurden zuvor nach und nach abgezogen. Bis gegen 22 Uhr dauerten die intensiven Arbeiten. Einerseits versuchten die Feuerwehrkameraden, an die restlichen Glutnester zu kommen, während die verkohlten Strohballen mit schwerem Gerät auseinandergerissen wurden. "Da die Straße nicht mehr voll gesperrt war, wurde das Stroh zunächst auf dem Seitenstreifen am Sportplatz gelagert", so der Ortswehrleiter auf Nachfrage. Der ausgebrannte Lkw wurde auf einen Tieflader verladen und aus dem Ort gebracht. Die Reinigung der Straße übernahmen die Feuerwehrkameraden ebenfalls.

Gegen 13.30 Uhr am Donnerstag hatte der Fahrer des Sattelzuges den Brand an seinem Fahrzeug bemerkt. Er konnte sich in Sicherheit bringen, musste dann aber zusehen, wie sein Sattelzug und die Strohladung komplett Opfer der Flammen wurden. Nach Aussage der Polizei wird der Gesamtschaden auf etwa 150000 Euro geschätzt. "Verletzt wurde zum Glück niemand", fügte Polizeisprecher Joachim Albrecht hinzu.

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