Die im August gesperrte Hamersleber Fußgängerbrücke am Kampweg ist pünktlich zum Schul- beginn in Stand gesetzt und wieder freigegeben worden. Sie wird von vielen Schulkindern, aber auch von anderen Dorf- bewohnern, beispielsweise auf dem Weg zum Supermarkt, genutzt.

Hamersleben l Dass der zehnjährige Tom am ersten Schultag nach den Ferien keinen Umweg gehen musste, sondern ihm auf dem Weg zur Grundschule wie gewohnt die Brücke am Kampweg zur Verfügung stand, hatte er vor allem seinem Opa Bernhard Eichhorn zu verdanken. Denn dieser Mitarbeiter des Baubetriebes Hornhausen hat pünktlich zum Schulbeginn die im August aus Sicherheitsgründen gesperrte Brücke wieder repariert.

"Für diese sehr gute und sehr schnelle Arbeit möchte ich mich bei Bernhard Eichhorn und beim Baubetrieb, der für uns in solchen Fällen als Zeitvertragsfirma tätig ist, recht herzlich bedanken", sagte jetzt Katrin Otto während eines Vor-Ort-Termins. Zu dem hatte sich die für den Tiefbau zuständige Mitarbeiterin der Verbands- gemeinde Westliche Börde mit Bernhard Eichhorn getroffen und dabei unter anderem mit einem Augenzwinkern gesagt: "Natürlich hat Herr Eichhorn diese Brücke nicht nur für seinen Enkel in Stand gesetzt."

Sondern auch für all die anderen Kinder, die die Brücke auf dem Weg zur Grundschule nutzen. Und für die vielen weiteren Hamersleber, die beispielsweise auf dem Weg zum Supermarkt, an dieser Stelle den Osterbach überqueren.

Und nicht zuletzt, weil diese Fußgängerbrücke von vielen kleinen und großen Dorf- bewohnern gern genutzt wird, sei auch sofort gehandelt worden, nachdem bei einer obligatorischen Brückenprüfung festgestellt worden ist, dass dieser etwa 30 Jahre alte und mindestens einmal verlegte Osterbach-Überweg aus den Fugen geraten und damit zu einer Gefahr geworden ist, so Katrin Otto. "Weil Gefahr in Verzug war, ist die Brücke gesperrt und in Abstimmung mit Bürgermeisterin Eva Stroka umgehend und auf kurzem Wege entschieden worden, die Brücke sofort reparieren zu lassen", so die Mitarbeiterin des Bauamtes.

Und nachdem ein Statiker alle erforderlichen Berechnungen erledigt hatte, haben die Arbeiten laut Katrin Otto an dieser etwa sechs Meter langen und einen Meter breiten Brücke auch sofort begonnen. Von alteingesessenen Hamerslebern wird das Bauwerk vor allem "Brücke am Patergarten" genannt, weiß Bernhard Eichhorn, der im Übrigen nicht nur die maroden Brücken-Ziegelsteine durch einen Betonübergang ersetzt, sondern zudem an beiden Seiten auch neue Pflaster-Übergänge zu den Gehwegen gebaut hat. "Also in allen Belangen eine schnelle und sehr gute Arbeit", so Otto.

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