Das Tischlereimuseum in Eilsleben erfährt abermals eine Aufwertung in Form einer räumlichen Erweiterung. Die Gemeinde lässt zu diesem Zweck derzeit das Bauernhaus gegenüber der Ausstellungsscheune herrichten.

Eilsleben l Timmes Tischlereimuseum wächst weiter. Während über der Werkstatt sowie in Nebengebäuden in insgesamt zehn Museumsräumen bereits auf einer Fläche von 350 Quadratmetern diverse Maschinen, etwa 1500 Hobel, unzählige weitere Werkzeuge und historische Fenster zu sehen sind, wird nun das gemeindeeigene denkmalgeschützte Bauernhaus gegenüber saniert und für die Erweiterung des Museums vorbereitet.

"Es wurde ja bereits als erster Bauabschnitt die Scheune des alten Hofes saniert und mit Ausstellungsstücken ausgestattet", erinnert Bürgermeister Manfred Jordan. Als zweiter Bauabschnitt ist nun das Wohnhaus an der Reihe. "Dach, Fassade mit Fachwerk und Fenster mit Fensterläden sollen erneuert beziehungsweise aufgearbeitet werden. Die Wohnräume werden wir fast im Original erhalten und zu Ausstellungsräumen machen", so Jordan. Die Sanierungsmaßnahmen sollen möglichst bis zum Winter beendet sein.

Wie schon für die Scheune wurden auch für das Wohnhaus Fördermittel aus dem Leader-Programm durch die Aktionsgruppe "Flechtinger Höhenzug" zur Verfügung gestellt. 220000 Euro stünden mit dem Anteil aus der Gemeindekasse zur Verfügung.

Tischlermeister und Museumsgründer Rüdiger Timme freut`s, hat er doch bald die Möglichkeit, noch mehr Sehenswertes aus dem Bereich des Tischlerhandwerks zu präsentieren, während die Gemeinde auf diese Weise ein leerstehendes Objekt in eine öffentliche Nutzung überführt.

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