Die Kreisverkehrswacht Oschersleben hat am Montag in der Kindertagesstätte "Spatzennest" Langenweddingen einen Verkehrssicherheitstag veranstaltet. Auch Kinder aus der Tagesstätte Sülldorf nahmen daran teil.

Langenweddingen l Bevor die Mädchen und Jungen der Langenweddinger Kindertagesstätte "Spatzennest" am Montag ins Freigelände strömten und die vielen interessanten Gerätschaften der Kreisverkehrswacht Oschersleben in Beschlag nahmen, saßen sie in einem Gruppenraum aufmerksam zusammen. Die von Mitarbeitern der Landesverkehrswacht Sachsen-Anhalt zum Leben erweckten Figuren der Verkehrsbühne, machten die Kinder spielerisch auf das richtige Verhalten im Straßenverkehr aufmerksam.

Dieses eher theoretische Wissen vertieften die Mädchen und Jungen dann mit praktischen Übungen. Klaus Glandien, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Oschersleben, war mit sechs Mitstreitern vom Verkehrsgarten Völpke von der Oberen Aller in die Langenweddinger Kindertagesstätte "Spatzennest" ins Sülzetal gekommen. Dort bauten die ehrenamtlichen Verkehrswächtern, die in vielen Kindereinrichtungen des Kreises mit ihren Programmen zu Gast sind, verschiedene Stationen auf, die die Kinder mit viel Spaß und Begeisterung absolvierten.

"Unser Ziel ist es, die Kinder spielerisch auf das richtige Verhalten im öffentlichen Straßenverkehr vorzubereiten und sie fit zu machen", verdeutlichte Glandien. Immer noch würden auf den Straßen zu viele Verkehrsunfälle mit Kindern passieren. Aufgabe der Kreisverkehrswacht sei es unter anderem alles zu versuchen, um diese Zahlen zu senken. Die Erziehungsarbeit mit Kindern sei eine Möglichkeit.

Wie Klaus Glandien erläuterte, seien die von den Kindern zu absolvierenden Stationen Alltagssituationen nachempfunden. So fuhren die Knirpse mit kleinen Rädern mit und ohne Stützräder, Go-Karts oder Rollern einen Parcours ab, der dem Verlauf einer Strecke im öffentlichen Straßenverkehr nachempfunden war. Bei einer anderen Aufgabe hatten die Kinder auf einem feststehenden Rad an einer Ampel auf die Folge der Farbsignale richtig zu reagieren.

"Wir setzen auch stark auf die Wechselwirkung von Kindern und Eltern", sagte Glandien. Wenn die Kinder ihre Eltern auf das richtige Verhalten beim Autofahren aufmerksam machen, würden die sich noch mehr Mühe geben.

 

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