Ideales Wetter war in Wulferstedt gefragt. Der Förderverein Bockwindmühle hatte zu seinem 23. Drachenfest in den Knielweg geladen und viele Teilnehmer waren mit dabei.

Wulferstedt l Bei strahlendem Sonnenschein und ausgezeichneten Windverhältnissen erhoben sich insgesamt 64 Drachen in den Himmel über der Westlichen Börde. Geladen zu diesem bunten Fest hatte der Förderverein Bockwindmühle Wulferstedt. "Wir veranstalten das heute zum 23. Mal. Die Erlöse sollen dem weiteren Wiederaufbau unserer Bockwindmühle zugute kommen", erklärte die Vereinsvorsitzende Irene Weiher. Mitglieder und weitere Helfer aus dem Ort hatten zuvor zur Stärkung der Besucher Kuchen gebacken und Kaffee gekocht. Eine nicht leichte Aufgabe hatten unterdessen die Mitglieder der vierköpfigen Jury zu meistern. In fünf Kategorien mussten Horst Walter, Nicole Böttcher, Anke Schuchert und Thomas Weiher auswählen, welcher Drache der jeweils Beste ist.

Die beiden schönsten Fluggeräte hatten Lara Hartmann und Moritz Göllner. "Der von Moritz war ein selbstgebauter Drachen, der zwar nicht so richtig in die Lüfte steigen wollte. Doch hatte der Jury vor allem das Motiv gefallen", begründete die Vereinsvorsitzende die Entscheidung. Auf dem Drachen war nämlich unverkennbar die Wulferstedter Bückwindmühle aufgemalt.

In der Kategorie "Schönster Lenkdrachen" konnten Levin Jaqe Hinze sowie Lian Schuchert die Siege für sich verbuchen. Die längste Flugzeit legte Nils Peters mit einem Drachen hin, der wie ein Flugzeug aussah. Eine Medaille sicherte sich ebenfalls Lia Wagner. Die beiden höchsten Flugdrachen hatten Luca Zöllner und Janneck Mast. Den Bürgermeisterpokal sicherte sich in diesem Jahr Enrico Tripp. Er brachte den mit Abstand größten Drachen des Tages, einen hellgelben Lenkdrachen, in die Luft.

"Die Bedingungen waren heute ideal. Schönes Wetter bei Sonnenschein sowie gute Windverhältnisse sorgten für eine tolle Beteiligung", resümierte Irina Weiher. "Uns hat es großen Spaß gemacht. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr", ergänzte die Vereinsvorsitzende und dankte der Agrargenossenschaft Großalsleben, die die Bestellung eines Teils des Feldes direkt neben der Windmühle extra wegen des Drachenfestes verschoben hatte.

 

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