Ein "Brandschutz"-Projekttag hat gestern in der Gröninger Friedrich-Hoffmann-Grundschule stattgefunden. Unterstützt wurden die Lehrer von der Feuerwehr. Auch waren einige Mitglieder der Jugendwehr in die Schule gekommen.

Gröningen l Spätestens beim dritten Klingelton ist den Mädchen und Jungen klar, dass es nicht das Pausenzeichen ist, das durch die Gröninger Grundschule hallt, sondern Feueralarm. Und entsprechend verhalten sich die mehr als 100 Schüler dann auch. Ganz diszipliniert und wie sie es im Unterricht gelernt haben gehen sie schnellen Schrittes mit den Lehrern aus der Schule zum vereinbarten Treffpunkt. Und dann ist auch schon die Feuerwehr da, mit einem großen Fahrzeug und Tatütata.

Jetzt erfahren die Kinder, dass die Schule nicht brennt, sondern dass es eine Übung ist. "Und die habt ihr sehr gut gemeistert", wie Schulleiterin Karola Rozanski den Kindern sagt. Die ja auf einen "Brandschutz"-Projekttag vorbereitet waren, aber nicht damit gerechnet hatten, dass dieser Tag mit einer solchen Übung beginnt.

Nach der Aufregung geht alles etwas gemächlicher zu an diesem "Brandschutz"-Projekttag. Für den insgesamt zehn Stationen vorbereitet sind, die nach und nach von klassenübergreifenden Gruppen besucht werden. An der einen Station geht es um Erste Hilfe, an einer anderen lernen die Schüler, wie sie die Feuerwehr alarmieren sollten, wenn sie einen Brand entdecken. Wieder woanders werden Schläuche aufgerollt, Knoten gebunden oder auch kleine Löschübungen absolviert. Betreut werden die Schüler hier von Lehrern sowie von Gröningens Feuerwehrleuten Friedrich Günther, Mathias Jaensch und René Goy.

Und dann sind da noch die Gröninger Nachwuchsfeuerwehrleute Celina und Jessica Preim, Jaqueline und Jasmin Franke sowie Lea Friebertshäuser, die den Grundschülern unter anderem zeigen, was sich so alles im großen Feuerwehrauto befindet.

"Solche Brandschutz-Projekttage werden wir in Zukunft jedes halbe Jahr veranstalten", sagt Karola Rozanski und dankt der Gröninger Feuerwehr für die Unterstützung.

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